Vertiefungsseminar: Brainspotting

– eine von Dr. David Grand entdeckte und entwickelte traumatherapeutische Methode, um emotionale und körperliche Belastungs-erfahrungen besser verarbeiten zu können – Phase I

Das Wichtigste in Kürze

Leitung:

Dozenten: Dipl.-Psych. Gerhard Wolfrum und Mag. Dr. phil. Damir del Monte

Zielgruppen und Voraussetzungen: Psychotherapeuten mit mindestens dreijähriger psycho-therapeutischer Ausbildung

Termin:  Freitag, 2., Samstag, 3. und Sonntag, 4. Februar 2018 jeweils 9:00 bis 17:30 Uhr

Inhalte

Einführung in die Grundprinzipien des Brainspotting (BSP), die Geschichte der zufälligen Entdeckung von BSP 2003 durch David Grand, Erläuterung und Demonstration des „dual attunement“ und „uncertainty-principle“, ausführliche Darstellung der neurobiologischen Grundlagen und Hypothesen zum BSP. Theoretische Einführung zum Auffinden eines „Brainspots“ über

Zu allen Verfahren und Zugangswegen („Accesses“) findet eine Live-Demonstration unter geschützten Realbedingungen statt, danach ein persönliches Debriefing und anschießend ein technisches. Anschließend können die Teilnehmer in Zweiergruppen das Gesehene und Gelernte unter Anleitung und Betreuung selbst erproben, die Wirkungsweise von BSP erleben und sich darüber austauschen.

Das Motto von BSP lautet: „Where you look affects how you feel“ – wohin wir schauen, hat Einfluß darauf, wie wir uns fühlen“. Über den Brainspot wird diejenige relevante Blick-orientierung gefunden, die angesichts der Aktivierung belastender Erfahrungen mit der stärksten Körper-Reaktion des Klienten einhergeht und dementsprechend auf die Aktivierung stress- bzw. traumaassoziierter Hirnprozesse schließen lässt. Im Sinne einer Aufmerksamkeitsverschiebung unterstützt die fokussierte Augenposition den Abruf belastungsrelevanter Gedächtnisinhalte und verhilft zu einer besseren Selbstregulation.

 

Brainspotting