Traumabearbeitung und -integration durch ressourcenorientierte Traumaexposition und -synthese mit Screentechnik nach dem ‚KReST- Modell’( Körper-, Ressourcen- und Systemorientierte Traumatherapie)

Das Wichtigste in Kürze

Kernkompetenzen:

Theorie und psychotherapeutische Fertigkeiten zur Therapie und Beratung von traumatisierten Patienten.

Kursdauer:

6 Monate

Leitung:

Dozent: Dr. med. Matthias Kollmann

Zielgruppen und Voraussetzungen

Der Fortbildungsgang richtet sich an Fachpersonen, die in ihrem Arbeitsbereich mit traumatisierten Patienten konfrontiert sind.

Ziele der Fortbildung

Körper-, Ressourcen- und Systemorientierte Traumatherapie ist eine phasisch strukturierte, sanfte und ressourcenorientierte psychodynamisch-integrative Form der Traumatherapie, die auf dem Boden aktuelle Erkenntnisse der Neurobiologie, Stress-,Bindungs-, Verhaltens- und Traumaforschung steht sowie systemische Aspekte (Partnerschaft, Familie, Helfersysteme, Gesellschaft) in die theoretische und therapeutische Arbeit mit einbezieht. Die veränderte Stress- und Informationsverarbeitung und Gedächtnisfunktion sowie emotionale und körperliche Reaktionsmuster nach traumatischen Erlebnissen bedarf multidimensionaler therapeutischer Interventionen. Deshalb werden in dem 4-phasigen traumazentrierten Psychotherapie-und Beratungsmodell KReST tiefenpsychologische, behaviorale, imaginative, hypno- und körpertherapeutische Techniken zur Symptomreduktion und Heilung von einfachen und komplexen Posttraumatischen Belastungsstörungen, Dissoziativen Störungen, Bindungsstörungen und damit verbundenen Persönlichkeitsstörungen genutzt.

Die Screentechnik wurde in den letzten Jahren von Lutz Besser systematisch zu einer ressourcenorientierten und sehr effektiven Behandlungsform weiterentwickelt, was sich in der praktischen Therapie vielfach bewährt hat.

Alle Module beinhalten Selbsterfahrungen mit Arbeit auf der eigenen Inneren Bühne, im Umgang mit eigenen positiven Lifeevents und eigenen Traumatisierungen.