Vertiefungsseminar: Brainspotting – eine von Dr. David Grand entdeckte und entwickelte traumatherapeutische Methode, um emotionale und körperliche Belastungs-erfahrungen besser verarbeiten zu können – Phase I

Das Wichtigste in Kürze

Kernkompetenzen:

Theorie und psychotherapeutische Fertigkeiten zur Therapie von traumatisierten Patienten.

Kursdauer:

2 Module

Leitung:

Dozent: Dozent: Dr. Gerhard Wolfrum

Zielgruppen und Voraussetzungen

Der Fortbildungsgang richtet sich an PsychotherapeutInnen, die in ihrem Arbeitsbereich mit traumatisierten Patienten konfrontiert sind.

Ziele der Fortbildung

Einführung in die Grundprinzipien des Brainspotting (BSP), die Geschichte der zufälligen Entdeckung von BSP 2003 durch David Grand, Erläuterung und Demonstration des „dual attunement“ und „uncertainty-principle“, aus-führliche Darstellung der neurobiologischen Grundlagen und Hypothesen zum BSP. Theoretische Einführung zum Auffinden eines „Brainspots“ über

Zu allen Verfahren und Zugangswegen („Accesses“) findet eine Live-Demonstration unter geschützten Realbedingungen statt, danach ein persönliches Debriefing und anschießend ein technisches. Anschließend können die Teilnehmer in Zweiergruppen das Gesehene und Gelernte unter Anleitung und Betreuung selbst erproben, die Wirkungsweise von BSP erleben und sich darüber austauschen.

Das Motto von BSP lautet: „Where you look affects how you feel“ – wohin wir schauen, hat Einfluß darauf, wie wir uns fühlen“. Über den Brainspot wird diejenige relevante Blick-orientierung gefunden, die angesichts der Aktivierung belastender Erfahrungen mit der stärksten Körper-Reaktion des Klienten einhergeht und dementsprechend auf die Aktivierung stress- bzw. traumaassoziierter Hirnprozesse schließen lässt. Im Sinne einer Aufmerksamkeitsverschiebung unterstützt die fokussierte Augenposition den Abruf belastungsrelevanter Gedächtnisinhalte und verhilft zu einer besseren Selbstregulation.

Termin: 15./ 16. November 2019 und 13./14. Dezember 2019