FachpsychotherapeutIn für Psychotraumatologie

Kurszeiten: Freitag 18.00-21.15 Uhr und Samstag 09.00-16.30 Uhr

Modul Anmeldung

Modul: Diagnostik und Begutachtung

Nächstmöglicher Termin: 21./22. September 2018
Dozent: Dipl. Psych. Thomas Weber

Im Modul wird eine Einführung in die psychotraumatologische Gutachtenerstellung gegeben. Die besonderen Schwierigkeiten, die sich bei der Begutachtung traumatisierter Menschen stellen, werden anhand von Gutachten herausgearbeitet und Möglichkeiten und Grenzen von Aussagen diskutiert.

Kosten: 450.-

Supervision (19. Oktober 2018 (18.00 bis 21.15 Uhr))

Termin: 19. Oktober 2018 (18.00 bis 21.15 Uhr)

Dozentin: Prof. Dr. Rosmarie Barwinski

Eigene Fälle werden anhand traumadynamischer Gesichtspunkte von Rosmarie Barwinski supervidiert.

Kosten: 180.-

Supervision (27. Oktober 2018 (9.00 bis 16.30 Uhr))

Termin: 27. Oktober 2018 (9.00 bis 16.30 Uhr)

Dozent: Berd Frank, Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie

Eigene Fälle mit komplexen dissoziativen Bewusstseinsstörungen werden von Bernd Frank supervidiert.

Kosten: 360,-

Modul: Dissoziative Störungen (Modul 1)

Termin: 02./03. November 2018 – ausgebucht

Nächstmöglicher Termin: 23./24. November 2018

Dozent: Bernd Frank, Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie

Die ambulante wie auch stationäre Behandlung der komplexen dissoziativen Bewusstseinsstörungen erfordert besondere theoretische und praktische Kenntnisse. Im Rahmen des Seminars werden die theoretischen Kenntnisse und psychotherapeutischen Fertigkeiten zur Therapie der komplexen dissoziativen Störungen vermittelt. Besondere Berücksichtigung findet dabei die Theorie der Strukturellen Dissoziation der Persönlichkeit nach Ellert Nijenhuis, Onno van der Hart und Kathy Steele.

Kosten: 450.-

Modul: Akute Traumatisierung

Termin: 24./25. August 2018 – ausgebucht

Nächstmöglicher Termin: 07./08. Dezember 2018

Dozent: Dipl. Psych. Thomas Weber

Am Beispiel von akuter und singulärer Traumatisierung werden Stabilisierungstechniken vertieft sowie Maßnahmen bei Akutinterventionen vermittelt. Inhalte des Moduls sind u.a.

  • Interventionen bei Einzelnotfällen wie Kontaktaufnahme, psychosoziale erste Hilfe und Einschätzen des aktuellen psychischen Zustandes
  • Verlaufsprognose anhand von Risikofaktoren
  • Psychoedukation bei akuter Traumatisierung
  • Risikobezogene Interventionsstrategien
  • Zielgruppenorientierte Interventionen zur Prävention von psychischen Langzeitfolgen werden anhand von Beispielen diskutiert.

Kosten: 450.-

Praxis- und Supervisionstag für Traumabearbeitung mit Screentechnik nach dem KReST- Modell

Termin: 07./08. Dezember 2018
Dozent: Dr. med. Matthias Kollmann

Für alle, die bisher an den Seminaren zur Tarumabearbeitung der Screentechnik nach dem KReST Modell teilgenommen haben, möchten wir einen Praxistag anbieten. Dabei wird es vor allem um Übung des bisher Gelernten gehen, um Beantwortung von Fragen, Erweiterung der Technik ,wie z. B. die Doppelbildschirmtechnik oder Integration der Inneren Bühne. Zudem ist es auch möglich eigene Fälle mit einzubringen.

Kosten: 490.-

Modul: Umgang mit Übertragung und Gegenübertragung bei traumatisierten Patienten

Nächstmöglicher Termin: 11./12. Januar 2019
Dozenten: Prof. Dr. phil. Rosmarie Barwinski

Wird Gegenübertragung definiert als Manifestation dessen, was im Patienten nicht verarbeitet werden kann, in den Psychotherapeuten/die Psychotherapeutin (vgl. Ermann, 2008), wird unmittelbar verständlich, dass der Umgang mit Traumata grosse Anforderungen an den/die BehandlerIn stellt. Im Kurs wird aufgezeigt, dass der Gegenübertragung eine Indikatorfunktion im Erkennen des Integrationsgrades traumatischer Erfahrungen zugeschrieben werden kann. Es werden unterschiedliche Formen der Gegenübertragung anhand entwicklungspsychologischer Konzepte differenziert und traumabedingte spezifische Formen der Übertragung und Gegenübertragung anhand von Fallbeispielen vermittelt.

Kosten: 450.-

Modul: Neurobiologie des PTSD

Termin: 28./29. September 2018 (Dozent: Oliver Christen, Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie) – ausgebucht

Nächstmöglicher Termin: 18./19. Januar 2019 (Dozent: Bernd Frank, Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie)

(Dozent: Bernd Frank, Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie)

Das bio-medizinische Maschinenkonzept weicht immer mehr der Vorstellung, dass der lebendige menschliche Organismus eben keinem zusammengesetzten Konstrukt aus Einzelteilen entspricht. Vielmehr wird der Mensch als Einheit aufgefasst, die ihre Balance im ausgewogenen Zusammenspiel aller Körpersysteme gewinnt. Das Nervensystem – als Träger des Psychischen – führt alle Elemente zusammen und findet sich dabei in komplexer Wechselwirkung mit dem Hormon-, Immun-, Bindegewebs- und Muskelsystem.
Eine herausragende Rolle für das harmonische Miteinander nehmen die autonomen und endokrinen Regulationssysteme ein.
Stress und traumatische Erfahrungen – insbesondere wenn sie sich sehr früh manifestieren – können über eine Beeinflussung der strukturellen und funktionellen Hirnentwicklung zu einer veränderten Funktionalität aller Systeme führen. Vieles spricht dafür, dass damit eine Prädisposition gegenüber psychischen Erkrankungen geschaffen wird.
Der Vortrag führt im Sinne einer „Rundreise“ durch die Grundlagen und aktuellen Befunde zu Stress, Gehirnentwicklung und Regulationsfähigkeit.

Kosten: 450.-

Modul: Fallkonzeption und Supervision

Nächstmöglicher Termin: 15./16. Februar 2019

Dozent: Prof. Dr. phil. Rosmarie Barwinski

In diesem abschliessenden Baustein haben die TeilnehmerInnen die Möglichkeit, Fälle aus ihrem Tätigkeitsbereich vorzustellen. Die Fälle werden anhand des Verlaufsmodells analysiert, Übertragungs- und Gegenübertragungsphänomene werden herausgearbeitet und adäquate Behandlungsstrategien anhand des Dialektischen Veränderungsmodells besprochen.Die für das Abschlusszertifikat erforderliche Erstellung der Falldokumentation wird geübt.

Kosten: 450.-

Modul: Traumabearbeitung und -integration durch ressourcenorientierte Traumaexposition

Nächstmöglicher Termin: 22./23. Februar 2019 (Modul 1)

weitere Daten für Vertiefung; 10./11. Mai 2019 (Modul 2) und 20./21. September 2019 (Modul 3); für die Module 2 bis 3 können Sie sich unter „Vertiefungsseminar: Traumabearbeitung und -integration durch ressourcenorientierte Traumaexposition“ anmelden.

Dozent: Dr. med. Matthias Kollmann

Traumabearbeitung und -integration durch ressourcenorientierte Traumaexposition und -synthese mit Screentechnik nach dem ‚KReST- Modell’( Körper-, Ressourcen- und Systemorientierte Traumatherapie)

Körper-, Ressourcen- und Systemorientierte Traumatherapie ist eine phasisch strukturierte, sanfte und ressourcenorientierte psychodynamisch-integrative Form der Traumatherapie, die auf dem Boden aktuelle Erkenntnisse der Neurobiologie, Stress-,Bindungs-, Verhaltens- und Traumaforschung steht sowie systemische Aspekte (Partnerschaft, Familie, Helfersysteme, Gesellschaft) in die theoretische und therapeutische Arbeit mit einbezieht. Die veränderte Stress- und Informationsverarbeitung und Gedächtnisfunktion sowie emotionale und körperliche Reaktionsmuster nach traumatischen Erlebnissen bedarf multidimensionaler therapeutischer Interventionen. Deshalb werden in dem 4-phasigen traumazentrierten Psychotherapie-und Beratungsmodell KReST tiefenpsychologische, behaviorale, imaginative, hypno- und körpertherapeutische Techniken zur Symptomreduktion und Heilung von einfachen und komplexen Posttraumatischen Belastungsstörungen, Dissoziativen Störungen, Bindungsstörungen und damit verbundenen Persönlichkeitsstörungen genutzt.

Die Screentechnik wurde in den letzten Jahren von Lutz Besser systematisch zu einer ressourcenorientierten sehr effektiven Behandlungsform weiterentwickelt, was sich klinisch vielfach hat zeigen lassen. In den Seminaren geht es um die Anwendung eines systematischen Protokolls der Screentechnik (in Anlehnung an das EMDR-Standardprotokoll) mit Einbeziehung von negativen und positiven Kognitionen, Refraiming, Affektmodulation durch Atemtechniken und körpertherapeutischen Interventionstechniken, sowie Bewertungsskalen, Arbeit auf der inneren Bühne (u.a. Innere Dialogarbeit / Trostritualen), sowie hypnotherapeutischen Steuerungs- und Verankerungstechniken in der Traumabearbeitung. Die Vorbereitung und Übung dieser Bildschirmtechnik durch Arbeit mit positiven Erlebnissen, wie Ereignissen von Zufriedenheit, Wohlbefinden und Glück wurde im ersten Seminarblock vermittelt. Sie ist für KlientInnen und TherapeutInnen eine gute emotionale und technische Basis für das spätere Durcharbeiten des belastenden traumatischen Materials in sogenannten Traumasitzungen.

Inhalt der Kurstage werden die Vermittlung der Theorie und des praktischen Vorgehens der Screensitzungen sein, Selbsterfahrung und Übung im praktischen Umgang des Screenens postiver Life – Events und Trauma Ereignisse. Der letzte Termin 2017 wird mit Lutz Besser durchgeführt.

Kosten: 450.-

Grundkurs

Termin: 16./17. November 2018 (Dozentin: lic. phil. Christina Haeny) – ausgebucht

Nächstmöglicher Termin: 15./16. März 2019

Dozentin: Prof. Dr. Rosmarie Barwinski

Der Grundkurs gibt eine Einführung in die Psychotraumatologie. Zentrale Konzepte werden praxisnah vermittelt und anhand von Fallbeispielen illustriert. Der Grundkurs umfasst folgende Inhalte:

Grundlagen der allgemeinen Psychotraumatologie
Verlaufsmodell psychischer Traumatisierung
Physiologie psychotraumatischer Störungen
Folgen psychischer Traumatisierung
Dynamik psychotraumatischer Störungen
aktuelle Forschungsergebnisse zu psychotraumatischen Störungen
zentrale Prinzipien einer psychodynamisch-behavioral orientierten Traumatherapie

Kosten: 450.-

Modul: Einführung in MPTT

Nächstmöglicher Termin: 26./27. April 2019
Dozentin: Prof. Dr. phil. Rosmarie Barwinski

In Traumatherapie I werden die Inhalte des Grundlagenseminars vertieft und weitere zentrale Konzepte eingeführt. Der Schwerpunkt liegt in diesem Modul bei der differentiellen Indikation und Behandlungsplanung. Hier sollen die TherapeutInnen ihre eigene bisherige Praxis besser kennen lernen und reflektiert weiterentwickeln. Inhalte von Traumatherapie I sind:

  • Einführung in die Dokumentation, Eigensupervision, Planung, Durchführung, Begleitung und Evaluation psychotherapeutischer Traumabehandlungen nach dem Kölner Dokumentationssystem für Psychotherapie und Traumabehandlung (KÖDOPS)
  • Erkennen (Diagnose) traumabedingter Symptome
  • Umgang mit Übertragung und Gegenübertragung bei traumatisierten Patienten

Kosten: 450.-

Modul: Stabilisierung in der Traumatherapie

Nächstmöglicher Termin: 05./06. Juli 2019

Dozentin: lic. phil. Martina Frei

Die psychische Stabilisierung spielt eine zentrale Rolle in der Behandlung und Begleitung von traumatisierten Menschen – und zwar während der gesamten Behandlungsdauer. Dieses Seminar orientiert sich am Grundsatz „Beziehung vor Technik“ und fokussiert auf psychodynamische Theorien und Interventionen der Stabilisierung. Wir widmen uns der Frage, welche Funktionen die Symptome einer Traumafolgestörung in den verschiedenen Phasen der Verarbeitung von Traumata erfüllen. Ein Überblick wird vermittelt über verschiedene Stabilisierungstechniken (Aktivierung innerer Ressourcen, imaginative Techniken, Umgang mit dissoziierenden Menschen). Das Mitbringen von Fällen aus der eigenen Praxis ist ausdrücklich erwünscht.

Kosten: 450.-

Modul: Trauma und Konflikt

Nächstmöglicher Termin: 04./05. Oktober 2019
Dozent: Prof. Dr. phil. Rosmarie Barwinski

Der Prozess der Trauma-Integration kann in Phasen eingeteilt werden, die sich durch spezifische Konflikte, Phantasien und Abwehrmechanismen auszeichnen. Welches Vorgehen in welcher Phase der Trauma-Verarbeitung den Integrationsprozess vorantreibt, wird am Beispiel von Beziehungstraumata  aufgezeigt und mittels Fallbeispielen illustriert.

Kosten: 450.-

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Seminargebühren

Die Seminargebühr ist vor Seminarbeginn fällig.
Die fristgerechte Bezahlung der Seminargebühren ist Voraussetzung für einen gesicherten Seminarplatz.
Teilnehmer werden in der Reihenfolge des Eingangs der Anmeldungen aufgenommen.
Eine nur zeitweise Teilnahme an einem angemeldeten Seminar berechtigt nicht zur Minderung des jeweiligen Seminarpreises.
SIPT behält sich das Recht der Änderung der Seminargebühren vor.

Annullierungsbedingungen

Bei einem Rücktritt bis acht Wochen vor Seminarbeginn ist der Rücktritt kostenfrei.
Bei einem Rücktritt bis vier Wochen vor Seminarbeginn berechnen wir 25 % der Seminargebühr.
Bei einem Rücktritt bis vierzehn Tage vor Seminarbeginn berechnen wir fünfzig Prozent der Seminargebühren.
Bei einem späteren Rücktritt oder bei Nichterscheinen berechnen wir die Seminargebühren in voller Höhe.
Sie können Ihre Seminaranmeldung spätestens 14 Tage vor Seminarbeginn auf eine andere Person übertragen.

Umbuchungen

Bei Umbuchen müssen wir aufgrund des administrativen Aufwandes 40.- CHF Umbuchungsgebühr verrechnen.

Bei Absage durch den Veranstalter

SIPT behält sich vor Seminare aus wichtigen Gründen abzusagen. In diesen Fällen informieren wir die Teilnehmer rechtzeitig und bieten Ersatztermine an. Wenn Ihnen die Ersatztermine nicht zusagen, erstatten wir die Seminargebühren in voller Höhe zurück. Weitergehende Forderungen sind ausgeschlossen.