FachpsychotherapeutIn für Psychotraumatologie

Das Wichtigste in Kürze

Kernkompetenzen:

Kursdauer:

18 Monate (Studienbeginn in der Regel zwei Mal pro Jahr möglich)

Leitung:

Prof. Dr. phil. habil. Rosmarie Barwinski, Psychoanalytikerin, Winterthur

Zielgruppe und Voraussetzungen

Der Fortbildungsgang richtet sich an PsychotherapeutInnen, die in ihrer Praxis mit traumatisierten Patienten konfrontiert sind. In der Fortbildung werden fachliche Kenntnisse und Fertigkeiten in einem traumatherapeutischen Verfahren vermittelt, das seinerseits in ein bewährtes Verfahren der Psychotherapie integriert ist.

Voraussetzungen für die Fortbildung sind:

Ziele der Fortbildung

Das Fortbildungsziel des Curriculums ist es, Psychotherapeuten durch ein differenziertes Fortbildungsangebot zusätzlich als Fachpsychotherapeuten im Bereich psychotraumatischer Störungen zu qualifizieren. Den TeilnehmerInnen sollte es nach Abschluss der Fortbildung möglich sein, Traumafolgestörungen zuverlässig zu erkennen und differentiell zu behandeln. Differentialdiagnose, Erstellung der Fallkonzeption, differentielle Indikation (und Kontraindikation) traumatherapeutischer Techniken sowie die Fähigkeit zu Dokumentation, Qualitätssicherung und Eigensupervision bilden den Kern des Qualifikationsprofils.

Die Fortbildung wird anerkannt von der Schweizer Charta für Psychotherapie sowie zertifiziert durch den Ausbildungsausschuss des SIPT, des DIPT und der Deutschen Akademie für Psychotraumatologie (DAPT), Mitglied der EAPTL (Europäische Akademie für Psychotraumatologie).
Zudem besteht die Möglichkeit über die Fortbildungen des SIPT einen CAS in Traumatherapie am Gesundheits-Campus der St. Elisabeth Universität, Pressburg, mit Sitz in Luzern zu erlangen.

Weiterhin sind die Veranstaltungen des Schweizer Instituts für Psychotraumatologie anerkannt als Fortbildung SGPP (1h Fortbildung entspricht 1 Credit).

Aufbau der Fortbildung

Die Fortbildung umfasst insgesamt 152 Unterrichtseinheiten (UE: 45 Minuten), die i.d.R. in 11 eineinhalbtägigen Modulen angeboten werden. Zwischen den Kurswochenenden findet Supervision in Kleingruppen statt (5 halbe Tage), die obligatorischer Teil der Fortbildung sind.

Module Curriculum und Spezialisierung

Modul: Einführung in MPTT
Modul: Fallkonzeption
Supervision (14. Juni 2019 (14.00 bis 17.15 Uhr))
Modul: Stabilisierung in der Traumatherapie
Modul: Dissoziative Störungen (Modul 1)
Supervision (06. September 2019 (14.00 bis 17.15 Uhr))
Grundkurs
Modul: Diagnostik und Begutachtung
Modul: Konflikt, Trauma und Symbolisierungsstörung
Modul: Neurobiologie des PTSD
Modul: Umgang mit Übertragung und Gegenübertragung bei traumatisierten Patienten
Modul: Akute Traumatisierung
Supervision (15. November 2019 (18.00 bis 21.15 Uhr))
Modul: Traumabearbeitung und -integration durch ressourcenorientierte Traumaexposition

Supervision

Die Fortbildung beinhaltet 20 traumaspezifisch ausgerichteten Supervisionseinheiten. Diese können sowohl in Einzel- als auch in Gruppensupervision stattfinden sowie in Form eines Blockseminars.

Abschlussarbeit (Falldokumentation)

Um das Abschlusszertifikat der DAPT, DIPT und SIPT zu erhalten, müssen zwei eigene Behandlungsfälle dokumentiert und eingereicht werden.