CAS Zertifikatslehrgang Traumatherapie

Ziele und Voraussetzungen

Der Zertifikatslehrgang Traumatherapie richtet sich an PsychotherapeutInnen, die in ihrer Praxis mit traumatisierten Patienten konfrontiert sind. Das Fortbildungsziel des Curriculums ist es, Psychotherapeuten durch ein differenziertes Fortbildungsangebot zusätzlich als Fachpsychotherapeuten im Bereich psychotraumatischer Störungen zu qualifizieren. Den TeilnehmerInnen sollte es nach Abschluss der Fortbildung möglich sein, Traumafolgestörungen zuverlässig zu erkennen und differentiell zu behandeln. Differentialdiagnose, Erstellung der Fallkonzeption, differentielle Indikation (und Kontraindikation) traumatherapeutischer Techniken sowie die Fähigkeit zu Dokumentation, Qualitätssicherung und Eigensupervision bilden den Kern des Qualifikationsprofils.

Die Zulassung zum Zertifikatslehrgang Traumatherapie setzt einen erstqualifizierenden Berufsabschluss im psychologischen oder ärztlichen Bereich sowie eine therapeutische Ausbildung voraus.

Zertifikat

Am Abschluss der Fortbildung steht der CAS Traumatherapie des Gesundheits-Campus der St. Elisabeth Universität, Pressburg, mit Sitz in Luzern.

Aufbau der Fortbildung

Der Fortbildungsgang zum CAS Traumatherapie umfasst insgesamt 164 Unterrichtseinheiten (UE) und wird in 12 Seminaren durchgeführt (Dauer der Fortbildung ca. 1,5 Jahre). Die Fortbildung erfordert zusätzlich 20 traumaspezifisch ausgerichteten Supervisionseinheiten. Diese können sowohl in Einzel- als auch in Gruppensupervision stattfinden sowie in Form eines Blockseminars. Zusätzlich ist ein Selbststudium von 200 UE Bestandteil der Fortbildung.

Das Curriculum umfasst alle 11 Module der Fortbildung zum/ zur FachpsychotherapeutIn für Psychotraumatologie sowie ein Zusatzmodul (Posttraumatische Belastungsstörung und somatoforme Symptome und Schmerzen). Es kann aber auch ein Zusatzmodul aus der Rubrik „Spezielle Themen der Psychotraumatologie“ entsprechend dem eigenen Tätigkeitsbereich gewählt werden kann.

Grundmodule CAS Curriculum:

CAS Anmeldung
Supervision (27. Oktober 2018 (9.00 bis 16.30 Uhr))
Modul: Stabilisierung in der Traumatherapie
Supervision (6. Juli 2018 (18.00 bis 21.15 Uhr))
Modul: Trauma und Konflikt
Modul: Diagnostik und Begutachtung
Modul: Fallkonzeption und Supervision
Modul: Grundkurs
Modul: Dissoziative Störungen (Modul 1)
Modul: Akute Traumatisierung
Praxis- und Supervisionstag für Traumabearbeitung mit Screentechnik nach dem KReST- Modell
Modul: Umgang mit Übertragung und Gegenübertragung bei traumatisierten Patienten
Modul: Neurobiologie des PTSD Stress
Modul: Traumabearbeitung und -integration durch ressourcenorientierte Traumaexposition
Modul: Einführung in MPTT
Modul: Posttraumatische Belastungsstörung und somatoforme Symptome und Schmerzen