FachpädagogIn für Psychotraumatologie

Kurszeiten: Freitag 18.00-21.15 Uhr und Samstag 09.00-16.30 Uhr

Modul Anmeldung

Modul: Grundkurs

Termin: 15./16. Dezember 2017  ausgebucht

Nächstmöglicher Termin: 27./28. Oktober 2017

Dozentin: Prof. Dr. phil. Rosmarie Barwinski

Der Grundkurs gibt eine Einführung in die Psychotraumatologie. Zentrale Konzepte werden praxisnah vermittelt und anhand von Fallbeispielen illustriert. Der Grundkurs umfasst folgende Inhalte:

  • Grundlagen der allgemeinen Psychotraumatologie
  • Verlaufsmodell psychischer Traumatisierung
  • Physiologie psychotraumatischer Störungen
  • Folgen psychischer Traumatisierung bei Kindern und Jugendlichen
  • Dynamik und Diagnostik psychotraumatischer Störungen des Kindes- und Jugendalters

Dieses zweitägige Seminar ist Voraussetzung für die Teilnahme an der Fortbildung zum Fachpädagogen/zur Fachpädagogin für Psychotraumatologie. Es kann aber auch selbständig und als abgeschlossene Einheit besucht werden.

Kosten: 420.-

Modul: Präverbale Traumatisierung

Nächstmöglicher Termin: 27./ 28. Oktober 2017

Dozentin: Dr. med. Natascha Unfried

Ausgangspunkt der Überlegungen von Frau Dr. med. Natascha Unfried sind die frühen kindlichen Entwicklungsmöglichkeiten und die Folgen präverbal entstandener Traumatisierungen. Insbesondere diskutiert sie die biologischen und neurobiologischen Hintergründe bei so früh erlebten Traumata und verdeutlich die Auswirkungen auf die nachfolgenden Generationen anhand von Fallbeispielen.

Im zweiten Teil stehen diagnostische und therapeutische/ pädagogische Interventionsmöglichkeiten im Mittelpunkt des Seminars. Eigene Fallbeispiele der Teilnehmer für die praktische Arbeit sind sehr willkommen.

Kosten: 420.-

Modul: Bewältigungsmöglichkeiten im pädagogischen Alltag

Nächstmöglicher Termin: 03./04. November 2017

Dozent: Dipl-Psych. Franz Holderegger

Im Modul werden folgende Inhalte vermittelt:

  • Hilfe im „Hier und Jetzt“ zu bleiben (Regulationsfähigkeit, Distanzierung, Sicherheit geben
  • Arbeit am traumakompensatorischen Schema bei Kindern und Jugendlichen
  • Besonderheiten der Zusammenarbeit mit Netzwerkpartnern (Jugendhilfe, Ärzte, Pädagogen, Justiz)

Kosten: 420.-

Modul: Fallkonzeption und Supervision

Termin: 20./21. Oktober 2017 ausgebucht

Nächstmöglicher Termin: 01./02. Dezember 2017

Dozentin: Prof. Dr. phil. Rosmarie Barwinski

  • Auswirkungen der Fortbildung über Psychotraumatologie im pädagogischen Alltag
  • Fallkonzeption

Kosten: 420.-

Modul: Psychohygiene – Stressbewältigung – Selbstfürsorge in sozialen Berufen

Nächstmöglicher Termin: 08./09. Dezember 2017

Dozent: Dipl.-Psych. Thomas Weber

Zunehmende berufliche und/oder private Dauerbelastung führt in immer mehr Fällen zu einer tiefgreifendenErschöpfung, die den Betroffenen dauerhaft erschüttern. Die Gründe für diese Überlastung sind vielschichtig und zunächst kaum zu erkennen. Psychische und körperliche Beeinträchtigungen nehmen schleichend oder abrupt zu.
Der Begriff „Burnout“ kennzeichnet diesen negativen arbeitsbezogenen psychischen Zustand. Meist geht er einher mit dauerhafter Erschöpfung, Stresserleben, Unruhe und Anspannung, einem Gefühl verringerter Effektivität, gesunkener Motivation bis hin zu der Entwicklung dysfunktionaler Einstellungen und Verhaltensweisen bei der Arbeit.
Weshalb entwickelt sich dieser Zustand und wie kann man ihm entgegenwirken bzw. vorbeugen?
Bei Burnout ist es wichtig, nicht nur die belastenden äusseren Faktoren anzuschauen und einer kritischen
Auseinandersetzung zu unterziehen, sondern auch die persönlichen, bewussten und unbewussten Einstellungen,
Überzeugungen, Erwartungen und Herangehensweisen der Betroffenen zu betrachten. Hier können
Belastungspotentiale erkannt und Veränderungsmöglichkeiten reflektiert werden.
Um eigenen Entwicklungs- und konstruktiven Lösungsmöglichkeiten Raum zu geben, ist zentral, Burnout als
Ausdruck einer mangelnden Passung vom betroffenen Menschen und Arbeitsumwelt zu verstehen, die aus
einer langandauernden zu hohen Energieabgabe des Individuums bei zu geringer Energiezufuhr eine zu
geringe Wirkung zeigt.
Eine präventive und auch kurative Auseinandersetzung mit dem Burnoutsyndrom muss sich daher immer
auf beide Ebenen beziehen, die es in ihrem Zusammenspiel und ihren wechselseitigen Beeinflussungen zu
verstehen gilt.

Kosten: 420.-

Termin: 16. Februar 2018 (18.00 bis 21.15 Uhr)

Termin: 16. Februar 2018 (18.00 bis 21.15 Uhr)
Dozent: Dipl.-Psych. Franz Holderegger

Eigene Fälle werden anhand traumapädagogischer Gesichtspunkte von Franz Holderegger supervisiert.

Kosten: 150.-

Modul: Akute und singuläre Traumatisierung

Nächstmöglicher Termin: 09./10. März 2018

Dozent: Dipl. Psych. Thomas Weber

Am Beispiel von akuter und singulärer Traumatisierung werden Stabilisierungstechniken vertieft sowie Maßnahmen bei Akutinterventionen vermittelt. Inhalte des Moduls sind u.a.

  • Interventionen bei Einzelnotfällen wie Kontaktaufnahme, psychosoziale erste Hilfe und Einschätzen des aktuellen psychischen Zustandes
  • Verlaufsprognose anhand von Risikofaktoren
  • Psychoedukation bei akuter Traumatisierung
  • Risikobezogene Interventionsstrategien
  • Zielgruppenorientierte Interventionen zur Prävention von psychischen Langzeitfolgen werden anhand von Beispielen diskutiert.

Kosten: 420.-

Neurobiologie des PTSD: Stress, Trauma und Regulation in Psyche, Gehirn und Körper

Termin: 01./02. Dezember 2017 – ausgebucht (Dozent: Oliver Christen, Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie)

Termin: 26./27. Januar 2018 – ausgebucht (Dozent: Bernd Frank, Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie)

Nächstmöglicher Termin: 18./19. Mai 2018 (Dozent: Dr. phil. Damir del Monte)

Das bio-medizinische Maschinenkonzept weicht immer mehr der Vorstellung, dass der lebendige menschliche Organismus eben keinem zusammengesetzten Konstrukt aus Einzelteilen entspricht. Vielmehr wird der Mensch als Einheit aufgefasst, die ihre Balance im ausgewogenen Zusammenspiel aller Körpersysteme gewinnt. Das Nervensystem – als Träger des Psychischen – führt alle Elemente zusammen und findet sich dabei in komplexer Wechselwirkung mit dem Hormon-, Immun-, Bindegewebs- und Muskelsystem.
Eine herausragende Rolle für das harmonische Miteinander nehmen die autonomen und endokrinen Regulationssysteme ein.
Stress und traumatische Erfahrungen – insbesondere wenn sie sich sehr früh manifestieren – können über eine Beeinflussung der strukturellen und funktionellen Hirnentwicklung zu einer veränderten Funktionalität aller Systeme führen. Vieles spricht dafür, dass damit eine Prädisposition gegenüber psychischen Erkrankungen geschaffen wird.
Der Vortrag führt im Sinne einer „Rundreise“ durch die Grundlagen und aktuellen Befunde zu Stress, Gehirnentwicklung und Regulationsfähigkeit.

Kosten: 420.-

Modul: Übertragung und Gegenübertragung als pädagogisches Instrument

Nächstmöglicher Termin: 08./09. Juni 2018

Dozentinnen: Dr. phil. Maria Teresa Diez Grieser und Jeannine Schälin

Neben der psychotherapeutischen hat die pädagogische Betreuung traumatisierter Kinder im Alltagssetting eine zentrale Bedeutung. Die herkömmlichen pädagogischen Konzepte ambulanter und stationärer Einrichtungen bedürfen einer Ergänzung und Ausdifferenzierung, damit Retraumatisierungen der Kinder und Belastungsmomente bei den Fachpersonen vermieden bzw. aufgefangen werden können. Das Verständnis und der Umgang mit Übertragungs- und Gegenübertragungsprozessen, die in menschlichen Beziehungen immer Teil der Kommunikation sind, stellt ein wesentliches und hilfreiches Instrument im pädagogischen Alltag dar. In der Begegnung und in der Arbeit mit traumatisierten Kindern kommen wir über Übertragungs-/Gegenübertragungsphänomene stets auch mit der traumatisierenden Vergangenheit dieser Kinder in Kontakt. Die traumatisierten Kinder lassen die Fachpersonen über das Übertragungsgeschehen einerseits fühlen und nachvollziehen, wie es ihnen ergangen ist bzw. immer wieder ergeht, andererseits verstricken sie diese in Interaktionen, die zu Eskalationen und Retraumatisierungen führen können. Die Erfahrungen mit traumatisierten Kindern zeigen, dass Situationen, in denen es zu Reinszenierungen des Traumageschehens  kommt, nicht nur unvermeidbar, sondern auch notwendig sind, damit „neue“ Beziehungserfahrungen möglich werden.

Inhaltliche Schwerpunkte:

Übertragung und Gegenübertragung verstehen und reflektieren
eigene Anteile kennen und damit arbeiten
Engels- und Teufelskreise
Traumapädagogische Krisenanalyse
Arbeitsweise: Fachlicher Input, Fallbeispiele, Diskussionen, Gruppenarbeit

Kosten: 420.-

Supervision (15. Juni 2018 (14.00 bis 17.15 Uhr))

Termin: 15. Juni  2018 (14.00 bis 17.15 Uhr)
Dozentin: Dr. med. Natascha Unfried

Eigene Fälle werden anhand traumapädagogischer Gesichtspunkte von  Natascha Unfried supervisiert.

Kosten: 150.-

Modul: Diagnostik und Indikation bei Kindern und Jugendlichen

Nächstmöglicher Termin: 14./15. September 2018

Dozentin: Dipl.-Psych. Monika Dreiner

Im Modul werden die Inhalte des Grundlagenseminars vertieft und weitere zentrale Konzepte eingeführt. Der Schwerpunkt liegt in diesem Modul bei der differentiellen Indikation und Behandlungsplanung. Inhalte vom Kurs sind:

  • Diagnostik psychotraumatischer Störungen
  • Komorbide Störungen
  • Einführung in die Konzepte von Übertragung und Gegenübertragung
  • Erkennen und Einordnen der Symptomatik als Traumafolge in verschiedenen Berufsfeldern
  • erste Interventionsmöglichkeiten und Indikation
  • Supervision

Kosten: 420.-

Supervision (26. Oktober 2018 (14.00 bis 17.15 Uhr))

Termin: 26. Oktober  2018 (14.00 bis 17.15 Uhr)
Dozentin: Dr. med. Natascha Unfried

Eigene Fälle werden anhand traumapädagogischer Gesichtspunkte von  Natascha Unfried supervisiert.

Kosten: 150.-

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Seminargebühren

Die Seminargebühr ist vor Seminarbeginn fällig.
Die fristgerechte Bezahlung der Seminargebühren ist Voraussetzung für einen gesicherten Seminarplatz.
Teilnehmer werden in der Reihenfolge des Eingangs der Anmeldungen aufgenommen.
Eine nur zeitweise Teilnahme an einem angemeldeten Seminar berechtigt nicht zur Minderung des jeweiligen Seminarpreises.
SIPT behält sich das Recht der Änderung der Seminargebühren vor.

Annullierungsbedingungen

Bei einem Rücktritt bis acht Wochen vor Seminarbeginn ist der Rücktritt kostenfrei.
Bei einem Rücktritt bis vier Wochen vor Seminarbeginn berechnen wir 25 % der Seminargebühr.
Bei einem Rücktritt bis vierzehn Tage vor Seminarbeginn berechnen wir fünfzig Prozent der Seminargebühren.
Bei einem späteren Rücktritt oder bei Nichterscheinen berechnen wir die Seminargebühren in voller Höhe.
Sie können Ihre Seminaranmeldung spätestens 14 Tage vor Seminarbeginn auf eine andere Person übertragen.

Bei Absage durch den Veranstalter

SIPT behält sich vor Seminare aus wichtigen Gründen abzusagen. In diesen Fällen informieren wir die Teilnehmer rechtzeitig und bieten Ersatztermine an. Wenn Ihnen die Ersatztermine nicht zusagen, erstatten wir die Seminargebühren in voller Höhe zurück. Weitergehende Forderungen sind ausgeschlossen.