CAS-Module Fachberatung

Kurszeiten: Freitag 18.00-21.15 Uhr und Samstag 09.00-16.30 Uhr

 

Von den aufgeführten Modulen können 15 ausgewählt werden.

Modul Anmeldung

CAS Anmeldung Fachberatung

Nach Erhalt dieser Anmeldung erhalten Sie von uns ein Anmeldeformular des Gesundheits-Campus der St. Elisabeth Universität, Pressburg, mit Sitz in Luzern.
Da die gesamte Fortbildung modular aufgebaut ist, bitten wir Sie, sich für die einzelnen Module anzumelden.
Es besteht die Möglichkeit, sich jetzt gleich für alle Module des Curriculums anzumelden. Andernfalls können Sie sich für einzelne Module anmelden.

Anmeldung für die Module der Vertiefung bitte unter der Rubrik „CAS-Vertiefung“

Bitte beachten Sie, dass Sie für den Abschluss alle geforderten Module absolviert haben.

Für Fragen stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung.

Kosten: Total Fr. 8550.- (11 Module Curriculum, 4 Module Vertiefung, Supervision, Gebühr SBH)

Supervision (26. Oktober 2018 (14.00 bis 17.15 Uhr))

Termin: 26. Oktober 2018 (14.00 bis 17.15 Uhr)
Dozentin: Dr. med. Natascha Unfried

Eigene Fälle werden anhand traumadynamischer Gesichtspunkte von Natascha Unfried supervisiert.

Kosten: 180.-

Supervision (25. Januar 2019 (18.00 bis 21.15 Uhr))

Termin: 25. Januar 2019 (18.00 bis 21.15 Uhr)

Dozentin: Prof. Dr. Rosmarie Barwinski

Eigene Fälle werden anhand traumadynamischer Gesichtspunkte von Rosmarie Barwinski supervidiert.

Kosten: 180.-

Modul: Grundkurs

Termin: 15./16. März 2019 – ausgebucht

Nächstmöglicher Termin: 05./06. April 2019

Dozentin: Prof. Dr. Rosmarie Barwinski

Der Grundkurs gibt eine Einführung in die Psychotraumatologie. Zentrale Konzepte werden praxisnah vermittelt und anhand von Fallbeispielen illustriert. Der Grundkurs umfasst folgende Inhalte:

  • Grundlagen der allgemeinen Psychotraumatologie
  • Verlaufsmodell psychischer Traumatisierung
  • Physiologie psychotraumatischer Störungen
  • Folgen psychischer Traumatisierung
  • Dynamik psychotraumatischer Störungen

Dieses Modul ist Voraussetzung für die Teilnahme an der Fortbildung zum Fachberater/zur Fachberaterin für Psychotraumatologie. Es kann aber auch selbständig und als abgeschlossene Einheit besucht werden.

Kosten: CHF 450.-

Modul: Präverbale Traumatisierung

Nächstmöglicher Termin: 03./04. Mai 2019

Dozentin: Dr. med. Natascha Unfried

Ausgangspunkt der Überlegungen von Frau Dr. med. Natascha Unfried sind die frühen kindlichen Entwicklungsmöglichkeiten und die Folgen präverbal entstandener Traumatisierungen. Insbesondere diskutiert sie die biologischen und neurobiologischen Hintergründe bei so früh erlebten Traumata und verdeutlich die Auswirkungen auf die nachfolgenden Generationen anhand von Fallbeispielen.

Im zweiten Teil stehen diagnostische und therapeutische/ pädagogische Interventionsmöglichkeiten im Mittelpunkt des Seminars. Eigene Fallbeispiele der Teilnehmer für die praktische Arbeit sind sehr willkommen.

 

Kosten: CHF 450.-

Modul: Die Beziehungsdynamik in der Arbeit mit Traumaopfern: Umgang mit Übertragung und Gegenübertragung

Nächstmöglicher Termin: 10./ 11. Mai 2019

Dozenten: Prof. Dr. phil. Rosmarie Barwinski

Inhalt des Moduls ist Gesprächsführung unter traumadynamischen Gesichtspunkten:

  • Traumaspezifisch modifizierte Techniken der Gesprächsführung
  • Einüben von Beratungssequenzen
  • Umgang mit Übertragung und Gegenübertragung bei traumatisierten Patienten

Kosten: CHF 450.-

Modul: Fallkonzeption

Termin: 15./16. Februar 2019 – ausgebucht

Nächstmöglicher Termin: 24./25. Mai 2019

Dozentin: Prof. Dr. Rosmarie Barwinski

Im Modul „Fallkonzeption“ haben die TeilnehmerInnen die Möglichkeit, ihren Abschlussfall vorzustellen und zu besprechen. Die Fälle werden anhand des Verlaufsmodells psychischer Traumatisierung analysiert, Übertragungs- und Gegenübertragungsphänomene werden herausgearbeitet und adäquate Behandlungsstrategien besprochen.

Die für das Abschlusszertifikat erforderliche Erstellung von Falldokumentationen wird geübt.

Inhalte des Moduls:

  • Fallanalyse
  • Falldokumentation
  • Supervision

Kosten: CHF 450.-

Modul: Neurobiologie des PTSD Stress

Termin: 18./19. Januar 2019 (Dozent: Bernd Frank, Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie) – ausgebucht

Nächstmöglicher Termin: 24./25. Mai 2019 (Dozent: Mag. Dr. phil. Dr. scient. med. Damir del Monte)

Das bio-medizinische Maschinenkonzept weicht immer mehr der Vorstellung, dass der lebendige menschliche Organismus eben keinem zusammengesetzten Konstrukt aus Einzelteilen entspricht. Vielmehr wird der Mensch als Einheit aufgefasst, die ihre Balance im ausgewogenen Zusammenspiel aller Körpersysteme gewinnt. Das Nervensystem – als Träger des Psychischen – führt alle Elemente zusammen und findet sich dabei in komplexer Wechselwirkung mit dem Hormon-, Immun-, Bindegewebs- und Muskelsystem.
Eine herausragende Rolle für das harmonische Miteinander nehmen die autonomen und endokrinen Regulationssysteme ein.
Stress und traumatische Erfahrungen – insbesondere wenn sie sich sehr früh manifestieren – können über eine Beeinflussung der strukturellen und funktionellen Hirnentwicklung zu einer veränderten Funktionalität aller Systeme führen. Vieles spricht dafür, dass damit eine Prädisposition gegenüber psychischen Erkrankungen geschaffen wird.
Der Vortrag führt im Sinne einer „Rundreise“ durch die Grundlagen und aktuellen Befunde zu Stress, Gehirnentwicklung und Regulationsfähigkeit.

Kosten: CHF 450.-

Modul: Akute Traumatisierung

Nächstmöglicher Termin: 07./08. Juni 2019

Dozent: Dipl. Psych. Thomas Weber

Am Beispiel von akuter und singulärer Traumatisierung werden Stabilisierungstechniken vertieft sowie Maßnahmen bei Akutinterventionen vermittelt. Inhalte des Moduls sind u.a.

  • Interventionen bei Einzelnotfällen wie Kontaktaufnahme, psychosoziale erste Hilfe und Einschätzen des aktuellen psychischen Zustandes
  • Verlaufsprognose anhand von Risikofaktoren
  • Psychoedukation bei akuter Traumatisierung
  • Risikobezogene Interventionsstrategien
  • Zielgruppenorientierte Interventionen zur Prävention von psychischen Langzeitfolgenwerden anhand von Beispielen diskutiert.

Kosten: CHF 450.-

Supervision (07. Juni 2019 (14.00 bis 17.15 Uhr))

Termin: 07. Juni 2019 (14.00 bis 17.15 Uhr)

Dozent: Dipl.-Psych. Thomas Weber

Eigene Fälle werden anhand traumadynamischer Gesichtspunkte von Thomas Weber supervidiert.

Kosten: 180.-

Modul: Posttraumatische Belastungsstörung und somatoforme Symptome und Schmerzen

Termin: 14./15. Juni 2019

Dozent: Dr. med. Matthias Kollmann

Viele Menschen mit Traumafolgestörungen leiden nicht nur unter den bekannten Symptomen der PTBS sondern auch unter zahlreichen z. T. schwer beeinflussbaren Körpersymptomen bis hin zu ausgeprägten Schmerzen. Häufig handelt es sich dabei um für die Therapeuten schwer zu beeinflussende Symptome. Im Seminar werden zunächst die neurobiologischen Entstehungen der somatoformen Symptome und der Schmerzstörung mit den Zusammenhängen der dysfunktionalen Bindungserfahrungen in der Kindheit diskutiert und dies mit den traumatischen Erfahrungen korreliert. Danach werden die therapeutischen Möglichkeiten der Beeinflussung der Körpersymptome erörtert und anhand von Einzelfalldarstellungen erklärt. Dabei sind eigene Erfahrungen mit Klienten und Fallbeispiele der Teilnehmer erwünscht.

Kosten: 450,-

Modul: Dissoziative Störungen Modul 1

Nächstmöglicher Termin: 23./24. August 2019

Dozent: Bernd Frank, Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie

Im Modul werden folgende Inhalte vermittelt:

  • Chronische Traumatisierungen und deren Folgen
  • Das Konzept der Dissoziation
  • Dissoziation als Scheitern der Integration
  • Einführung in die Theorie der traumabezogenen Strukturellen Dissoziation der Persönlichkeit
  • Peritraumatische Dissoziation
  • Aufspaltung der Persönlichkeit in einen anscheinend normalen Anteil der Persönlichkeit

(ANP) und einen emotionalen Anteil der Persönlichkeit (EP)

  • Die primäre Strukturelle Dissoziation der Persönlichkeit
  • Die sekundäre Strukturelle Dissoziation der Persönlichkeit
  • Die tertiäre Strukturelle Dissoziation der Persönlichkeit

Kosten: CHF 450.-

Modul: Stabilisierung

Nächstmöglicher Termin: 23./24. August 2019

Dozentinnen: Lisa Helfenberger und Esther Ebneter

Hier werden vermittelt:

  • Theoretische Grundlagen von Distanzierungs- und Stabilisierungstechniken wie imaginative Verfahren nach der PITT
  • Techniken der stabilisierenden Gesprächsführung, Kognitive Techniken, Verhaltensorientierte Methoden, sowie Mischtechniken. Die einzelnen Stabilisierungsverfahren werden praxisnah beschrieben und im Rollenspiel geübt.

Kosten: CHF 450.-

Modul: Psychohygiene - Stressbewältigung - Selbstfürsorge in sozialen Berufen

Termin: 29./30. März 2019 – ausgebucht

Nächstmöglicher Termin: 30./31. August 2019

Dozent: Dipl.-Psych. Thomas Weber

Zunehmende berufliche und/oder private Dauerbelastung führt in immer mehr Fällen zu einer tiefgreifenden Erschöpfung, die den Betroffenen dauerhaft erschüttern. Die Gründe für diese Überlastung sind vielschichtig und zunächst kaum zu erkennen. Psychische und körperliche Beeinträchtigungen nehmen schleichend oder abrupt zu.
Der Begriff „Burnout“ kennzeichnet diesen negativen arbeitsbezogenen psychischen Zustand. Meist geht er einher mit dauerhafter Erschöpfung, Stresserleben, Unruhe und Anspannung, einem Gefühl verringerter Effektivität, gesunkener Motivation bis hin zu der Entwicklung dysfunktionaler Einstellungen und Verhaltensweisen bei der Arbeit.
Weshalb entwickelt sich dieser Zustand und wie kann man ihm entgegenwirken bzw. vorbeugen?
Bei Burnout ist es wichtig, nicht nur die belastenden äusseren Faktoren anzuschauen und einer kritischen Auseinandersetzung zu unterziehen, sondern auch die persönlichen, bewussten und unbewussten Einstellungen, Überzeugungen, Erwartungen und Herangehensweisen der Betroffenen zu betrachten. Hier können Belastungspotentiale erkannt und Veränderungsmöglichkeiten reflektiert werden.
Um eigenen Entwicklungs- und konstruktiven Lösungsmöglichkeiten Raum zu geben, ist zentral, Burnout als Ausdruck einer mangelnden Passung vom betroffenen Menschen und Arbeitsumwelt zu verstehen, die aus einer langandauernden zu hohen Energieabgabe des Individuums bei zu geringer Energiezufuhr eine zu geringe Wirkung zeigt.
Eine präventive und auch kurative Auseinandersetzung mit dem Burnoutsyndrom muss sich daher immer auf beide Ebenen beziehen, die es in ihrem Zusammenspiel und ihren  wechselseitigen Beeinflussungen zu verstehen gilt.

Kosten: CHF 450.-

Supervision (30. August 2019 (14.00 bis 17.15 Uhr))

Termin: 30. August 2019 (14.00 bis 17.15 Uhr)

Dozent: Dipl.-Psych. Thomas Weber

Eigene Fälle werden anhand traumadynamischer Gesichtspunkte von Thomas Weber supervidiert.

Kosten: 180.-

Modul: Einführung in die Myoreflextherapie und ins OHG

Nächstmöglicher Termin: 06./07. September 2019

DozentInnen: Tanja Hemlein, Reiner Mosetter und Kristin Murpf

Kristin Murpf gibt am Freitagabend anhand von Beispielen aus der Praxis eine Einführung ins Opferhilfe-Gesetzt. Am Samstag findet die Einführung in die Myohydro-Therapie nach Rachl statt.

Die Myohydro-Therapie ist eine Ableitung der Myoreflextherapie nach Dr. med. Kurt Mosetter. Sie verbindet wissenschaftliche Erkenntnisse aus Fachgebieten der Hochschulmedizin mit bewährten Erfahrungen aus der manuellen Medizin. Mit der Erweiterung des Blickwinkels der Physik und Biomechanik entstand ein effizientes und doch sehr sanftes Behandlungskonzept für eine Vielzahl von Schmerzzuständen im Zusammenspiel von Nerv-Muskel-Gelenk- und Knochen-Struktur. Im Kurs werden neben den theoretischen Kenntnissen Übungen aus der Myohydro-Therapie nach Rachl vorgestellt und geübt, die bei Patienten, aber auch zur Selbstfürsorge eingesetzt werden können.

Kosten: 450.-

Supervision (13. September 2019 (14.00 bis 17.15 Uhr))

Termin: 13. September 2019 (14.00 bis 17.15 Uhr)

Dozent: Dipl.-Psych. Thomas Weber

Eigene Fälle werden anhand traumadynamischer Gesichtspunkte von Thomas Weber supervidiert.

Kosten: 180.-

Modul: Diagnostik und Gesprächsführung unter traumadynamischen Gesichtspunkten

Nächstmöglicher Termin: 27./28. September 2019

Dozentin: Prof. Dr. phil. Rosmarie Barwinski

Im Modul werden die Inhalte des Grundlagenseminars vertieft und weitere zentrale Konzepte eingeführt. Der Schwerpunkt liegt in diesem Modul bei der differentiellen Indikation und Behandlungsplanung. Inhalte vom Kurs sind

  • Diagnostik psychotraumatischer Störungen: Anamnese
  • Komorbide Störungen
  • Rechtliche Grundlagen
  • Einführung in die Konzepte von Übertragung und Gegenübertragung

Kosten: CHF 450.-

Supervision (Termin: 25. Oktober 2019 (14.00 bis 17.15 Uhr))

Termin: 25. Oktober 2019 (14.00 bis 17.15 Uhr)

Dozent: Dipl.-Psych. Thomas Weber

Eigene Fälle werden anhand traumadynamischer Gesichtspunkte von Thomas Weber supervidiert.

Kosten: 180.-

Supervision (06. Dezember 2019 (14.00 bis 17.15 Uhr))

Termin: 06. Dezember 2019 (14.00 bis 17.15 Uhr)

Dozent: Dipl.-Psych. Thomas Weber

Eigene Fälle werden anhand traumadynamischer Gesichtspunkte von Thomas Weber supervidiert.

Kosten: 180.-

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Seminargebühren

Die Seminargebühr ist vor Seminarbeginn fällig.
Die fristgerechte Bezahlung der Seminargebühren ist Voraussetzung für einen gesicherten Seminarplatz.
Teilnehmer werden in der Reihenfolge des Eingangs der Anmeldungen aufgenommen.
Eine nur zeitweise Teilnahme an einem angemeldeten Seminar berechtigt nicht zur Minderung des jeweiligen Seminarpreises.
SIPT behält sich das Recht der Änderung der Seminargebühren vor.

Annullierungsbedingungen

Bei einem Rücktritt bis acht Wochen vor Seminarbeginn ist der Rücktritt kostenfrei.
Bei einem Rücktritt bis vier Wochen vor Seminarbeginn berechnen wir 25 % der Seminargebühr.
Bei einem Rücktritt bis vierzehn Tage vor Seminarbeginn berechnen wir fünfzig Prozent der Seminargebühren.
Bei einem späteren Rücktritt oder bei Nichterscheinen berechnen wir die Seminargebühren in voller Höhe.
Sie können Ihre Seminaranmeldung spätestens 14 Tage vor Seminarbeginn auf eine andere Person übertragen.

Umbuchungen

Bei Umbuchen müssen wir aufgrund des administrativen Aufwandes 80.- CHF Umbuchungsgebühr verrechnen.

Bei Absage durch den Veranstalter

SIPT behält sich vor Seminare aus wichtigen Gründen abzusagen. In diesen Fällen informieren wir die Teilnehmer rechtzeitig und bieten Ersatztermine an. Wenn Ihnen die Ersatztermine nicht zusagen, erstatten wir die Seminargebühren in voller Höhe zurück. Weitergehende Forderungen sind ausgeschlossen.