FachberaterIn für Psychotraumatologie

Kurszeiten: Freitag 18.00-21.15 Uhr und Samstag 09.00-16.30 Uhr

Modul Anmeldung

Supervision (29. September 2017 (14.00 bis 17.15 Uhr)

Termin: 29. September 2017 (14.00 bis 17.15 Uhr)

Dozent:  Dipl. Psych. Thomas Weber

Eigene Fälle werden anhand traumadynamischer Gesichtspunkte von Thomas Weber supervisiert.

Kosten: 150.-

Modul: Einführung in die Myoreflextherapie - Opferhilfegesetz (OHG)

Nächstmöglicher Termin: 06./07. Oktober 2017

Dozenten: Reiner Mosetter und Tanja Hemlein; Kristin Murpf (Einführung ins OHG)

Kerstin Murpf gibt am Freitagabend anhand von Beispielen aus der Praxis eine Einführung ins Opferhilfe-Gesetzt. Am Samstag findet die Einführung in die Myoreflextherapie statt.

Die Myoreflextherapie nach Dr. med. Kurt Mosetter verbindet wissenschaftliche Erkenntnisse aus Fachgebieten der Hochschulmedizin mit bewährten Erfahrungen aus der manuellen Medizin. Mit der Erweiterung des Blickwinkels der Physik und Biomechanik entstand ein effizientes und doch sehr sanftes Behandlungskonzept für eine Vielzahl von Schmerzzuständen im Zusammenspiel von Nerv-Muskel-Gelenk- und Knochen-Struktur. Im Kurs werden neben den theoretischen Kenntnissen Übungen aus der Myoreflextherapievorgestellt und geübt, die bei Patienten, aber auch zur Selbstfürsorge eingesetzt werden können.

Kosten: CHF 420.-

Supervision (6. Oktober 2017 (18.00 bis 21.15 Uhr))

Termin: 6. Oktober 2017 (18.00 bis 21.15 Uhr)

Dozentin : Prof. Dr. Rosmarie Barwinski

Eigene Fälle werden anhand traumadynamischer Gesichtspunkte von Rosmarie Barwinski supervisiert.

Kosten: 150.-

Modul: Diagnostik und Gesprächsführung unter traumadynamischen Gesichtspunkten

Nächstmöglicher Termin: 13./14. Oktober 2017

Dozentin: Prof. Dr. phil. Rosmarie Barwinski

Im Modul werden die Inhalte des Grundlagenseminars vertieft und weitere zentrale Konzepte eingeführt. Der Schwerpunkt liegt in diesem Modul bei der differentiellen Indikation und Behandlungsplanung. Inhalte vom Kurs sind

  • Diagnostik psychotraumatischer Störungen: Anamnese
  • Komorbide Störungen
  • Rechtliche Grundlagen
  • Einführung in die Konzepte von Übertragung und Gegenübertragung

Kosten: CHF 420.-

Modul: Psychohygiene - Stressbewältigung - Selbstfürsorge in sozialen Berufen

Nächstmöglicher Termin: 13./14. Oktober 2017

Dozent: Dipl.-Psych. Thomas Weber

Zunehmende berufliche und/oder private Dauerbelastung führt in immer mehr Fällen zu einer tiefgreifenden Erschöpfung, die den Betroffenen dauerhaft erschüttern. Die Gründe für diese Überlastung sind vielschichtig und zunächst kaum zu erkennen. Psychische und körperliche Beeinträchtigungen nehmen schleichend oder abrupt zu.
Der Begriff „Burnout“ kennzeichnet diesen negativen arbeitsbezogenen psychischen Zustand. Meist geht er einher mit dauerhafter Erschöpfung, Stresserleben, Unruhe und Anspannung, einem Gefühl verringerter Effektivität, gesunkener Motivation bis hin zu der Entwicklung dysfunktionaler Einstellungen und Verhaltensweisen bei der Arbeit.
Weshalb entwickelt sich dieser Zustand und wie kann man ihm entgegenwirken bzw. vorbeugen?
Bei Burnout ist es wichtig, nicht nur die belastenden äusseren Faktoren anzuschauen und einer kritischen Auseinandersetzung zu unterziehen, sondern auch die persönlichen, bewussten und unbewussten Einstellungen, Überzeugungen, Erwartungen und Herangehensweisen der Betroffenen zu betrachten. Hier können Belastungspotentiale erkannt und Veränderungsmöglichkeiten reflektiert werden.
Um eigenen Entwicklungs- und konstruktiven Lösungsmöglichkeiten Raum zu geben, ist zentral, Burnout als Ausdruck einer mangelnden Passung vom betroffenen Menschen und Arbeitsumwelt zu verstehen, die aus einer langandauernden zu hohen Energieabgabe des Individuums bei zu geringer Energiezufuhr eine zu geringe Wirkung zeigt.
Eine präventive und auch kurative Auseinandersetzung mit dem Burnoutsyndrom muss sich daher immer auf beide Ebenen beziehen, die es in ihrem Zusammenspiel und ihren  wechselseitigen Beeinflussungen zu verstehen gilt.

Kosten: CHF 420.-

Modul: Grundkurs

Termin: 15./16. Dezember 2017  ausgebucht

Nächstmöglicher Termin: 27./28. Oktober 2017

Dozentin: Prof. Dr. phil. Rosmarie Barwinski

Der Grundkurs gibt eine Einführung in die Psychotraumatologie. Zentrale Konzepte werden praxisnah vermittelt und anhand von Fallbeispielen illustriert. Der Grundkurs umfasst folgende Inhalte:

  • Grundlagen der allgemeinen Psychotraumatologie
  • Verlaufsmodell psychischer Traumatisierung
  • Physiologie psychotraumatischer Störungen
  • Folgen psychischer Traumatisierung
  • Dynamik psychotraumatischer Störungen

Dieses Modul ist Voraussetzung für die Teilnahme an der Fortbildung zum Fachberater/zur Fachberaterin für Psychotraumatologie. Es kann aber auch selbständig und als abgeschlossene Einheit besucht werden.

Kosten: CHF 420.-

Modul: Präverbale Traumatisierung

Nächstmöglicher Termin: 27./ 28. Oktober 2017

Dozentin: Dr. med. Natascha Unfried

Ausgangspunkt der Überlegungen von Frau Dr. med. Natascha Unfried sind die frühen kindlichen Entwicklungsmöglichkeiten und die Folgen präverbal entstandener Traumatisierungen. Insbesondere diskutiert sie die biologischen und neurobiologischen Hintergründe bei so früh erlebten Traumata und verdeutlich die Auswirkungen auf die nachfolgenden Generationen anhand von Fallbeispielen.

Im zweiten Teil stehen diagnostische und therapeutische/ pädagogische Interventionsmöglichkeiten im Mittelpunkt des Seminars. Eigene Fallbeispiele der Teilnehmer für die praktische Arbeit sind sehr willkommen.

Kosten: CHF 420.-

Supervsion (17. November 2017 (14.00 bis 17.15 Uhr)

Termin: 17. November 2017 (14.00 bis 17.15 Uhr)

Dozent: Dr. phil. Hans Holderegger

Eigene Fälle werden anhand traumadynamischer Gesichtspunkte von Hans Holderegger supervisiert.

Kosten: 150.-

Modul: Fallkonzeption und Supervision

Termin: 20./21. Oktober 2017 ausgebucht

Nächstmöglicher Termin: 01./02. Dezember 2017

Dozentin: Prof. Dr. phil. Rosmarie Barwinski

In diesem abschließenden Baustein haben die TeilnehmerInnen die Möglichkeit, Fälle aus ihrem Tätigkeitsbereich vorzustellen. Die Fälle werden anhand des Verlaufsmodells psychischer Traumatisierung analysiert, Übertragungs- und Gegenübertragungsphänomene werden herausgearbeitet und adäquate Beratungsstrategien besprochen.

Die für das Abschlußzertifikat erforderliche Erstellung von Falldokumentationen wird geübt.

Inhalte des Moduls:

  • Fallanalyse
  • Falldokumentation
  • Supervision

Kosten: CHF 420.-

Modul: Dissoziative Störungen (Modul 1)

Termin: 24./25. November 2017 ausgebucht

Nächstmöglicher Termin: 15./16. Dezember 2017

Dozent: Bernd Frank, Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie

Im Modul werden folgende Inhalte vermittelt:

  • Chronische Traumatisierungen und deren Folgen
  • Das Konzept der Dissoziation
  • Dissoziation als Scheitern der Integration
  • Einführung in die Theorie der traumabezogenen Strukturellen Dissoziation der Persönlichkeit
  • Peritraumatische Dissoziation
  • Aufspaltung der Persönlichkeit in einen anscheinend normalen Anteil der Persönlichkeit

(ANP) und einen emotionalen Anteil der Persönlichkeit (EP)

  • Die primäre Strukturelle Dissoziation der Persönlichkeit
  • Die sekundäre Strukturelle Dissoziation der Persönlichkeit
  • Die tertiäre Strukturelle Dissoziation der Persönlichkeit

Kosten: CHF 420.-

Modul: Stabilisierung

Termin: 22./23. September 2017 ausgebucht

Nächstmöglicher Termin: 12./13. Januar 2018

Dozentinnen: Lisa Helfenberger und Esther Ebneter

Hier werden vermittelt:

  • Theoretische Grundlagen von Distanzierungs- und Stabilisierungstechniken wie imaginative Verfahren nach der PITT
  • Techniken der stabilisierenden Gesprächsführung, Kognitive Techniken, Verhaltensorientierte Methoden, sowie Mischtechniken. Die einzelnen Stabilisierungsverfahren werden praxisnah beschrieben und im Rollenspiel geübt.

Kosten: CHF 420.-

Modul: Neurobiologie der PTSD

Termin: 01./02. Dezember 2017 ausgebucht (Dozent: Oliver Christen, Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie)

Nächstmöglicher Termin: 26./27. Januar 2018

Dozent: Bernd Frank, Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie

Im Kurs wird eine Einführung in die Neurobiologie des PTSD gegeben. Auch in diesem Modul werden die theoretischen Ausführungen mit Beispielen aus der Praxis verknüpft. Der Schnittstelle zwischen neurobiologischen Bedingungen und deren Bedeutung für den therapeutischen Prozess wird besondere Aufmerksamkeit gewidmet.

Kosten: CHF 420.-

Supervision (26. Januar 2018 (18.00 bis 21.15 Uhr))

Termin: 26. Januar 2018 (18.00 bis 21.15 Uhr)

Dozentin: Prof. Dr. Rosmarie Barwinski

Eigene Fälle werden anhand traumadynamischer Gesichtspunkte von Rosmarie Barwinski supervisiert.

Dozentin : Prof. Dr. Rosmarie Barwinski

Eigene Fälle werden anhand traumadynamischer Gesichtspunkte von Rosmarie Barwinski supervisiert.

Kosten: 150.-

Modul: Akute und singuläre Traumatisierung

Termin: 29./30. September 2017  ausgebucht

Nächstmöglicher Termin: 09./10. März 2018

Dozent: Dipl. Psych. Thomas Weber

Am Beispiel von akuter und singulärer Traumatisierung werden Stabilisierungstechniken vertieft sowie Maßnahmen bei Akutinterventionen vermittelt. Inhalte des Moduls sind u.a.

  • Interventionen bei Einzelnotfällen wie Kontaktaufnahme, psychosoziale erste Hilfe und Einschätzen des aktuellen psychischen Zustandes
  • Verlaufsprognose anhand von Risikofaktoren
  • Psychoedukation bei akuter Traumatisierung
  • Risikobezogene Interventionsstrategien
  • Zielgruppenorientierte Interventionen zur Prävention von psychischen Langzeitfolgen

werden anhand von Beispielen diskutiert.

Kosten: CHF 420.-

Modul: Die Beziehungsdynamik in der Arbeit mit Traumaopfern: Umgang mit Übertragung und Gegenübertragung

Nächstmöglicher Termin: 16./ 17. März 2018

Dozenten: Prof. Dr. phil. Rosmarie Barwinski

Inhalt des Moduls ist Gesprächsführung unter traumadynamischen Gesichtspunkten:

  • Traumaspezifisch modifizierte Techniken der Gesprächsführung
  • Einüben von Beratungssequenzen
  • Umgang mit Übertragung und Gegenübertragung bei traumatisierten Patienten

Kosten: CHF 420.-

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Seminargebühren

Die Seminargebühr ist vor Seminarbeginn fällig.
Die fristgerechte Bezahlung der Seminargebühren ist Voraussetzung für einen gesicherten Seminarplatz.
Teilnehmer werden in der Reihenfolge des Eingangs der Anmeldungen aufgenommen.
Eine nur zeitweise Teilnahme an einem angemeldeten Seminar berechtigt nicht zur Minderung des jeweiligen Seminarpreises.
SIPT behält sich das Recht der Änderung der Seminargebühren vor.

Annullierungsbedingungen

Bei einem Rücktritt bis acht Wochen vor Seminarbeginn ist der Rücktritt kostenfrei.
Bei einem Rücktritt bis vier Wochen vor Seminarbeginn berechnen wir 25 % der Seminargebühr.
Bei einem Rücktritt bis vierzehn Tage vor Seminarbeginn berechnen wir fünfzig Prozent der Seminargebühren.
Bei einem späteren Rücktritt oder bei Nichterscheinen berechnen wir die Seminargebühren in voller Höhe.
Sie können Ihre Seminaranmeldung spätestens 14 Tage vor Seminarbeginn auf eine andere Person übertragen.

Bei Absage durch den Veranstalter

SIPT behält sich vor Seminare aus wichtigen Gründen abzusagen. In diesen Fällen informieren wir die Teilnehmer rechtzeitig und bieten Ersatztermine an. Wenn Ihnen die Ersatztermine nicht zusagen, erstatten wir die Seminargebühren in voller Höhe zurück. Weitergehende Forderungen sind ausgeschlossen.