Diese Fortbildung ist speziell ausgerichtet auf die Bedürfnisse von Pflegenden, Sozialpädagogen und anderen Berufsgruppen, die in ihrer täglichen Arbeit auf Akutstationen, Therapiestationen und Langzeiteinrichtungen oder im teilstationären oder ambulanten Bereich mit traumatisierten Menschen konfrontiert sind. Da die individuelle Verarbeitung der Traumatas nicht selten in andere Krankheitsbilder mündet, begegnen wir diesen Menschen auch „indirekt“. Hinter der Depression, der Sucht, dem Schmerzsyndrom der veränderten Persönlichkeitsstruktur bis hin zur paranoiden Episode können sich unverarbeitete, traumatisierende Erlebnisse verstecken. Unsere Erfahrung ist, dass das Wissen um die Gestaltung individueller Bewältigungsmechanismen (wie z. B. der Dissoziation) das Verständnis fördern und hilfreiche Interventionen im Alltag und in der Akutsituation ermöglichen.

Der Kurs umfasst folgende Themen:

Dauer der Fortbildung: 2 Module à 6 Stunden an 2 Samstagen

Dozentinnen: Esther Ebneter/Lisa Helfenberger, TraumaberaterInnen SIPT und Pflegefachfrauen Psychiatrie mit praktischer Erfahrung im Bereich Psychotraumatologie

Termine: 14.10.17 und den 11.11.17