CAS-Module Traumatherapie

Kurszeiten: Freitag 18.00-21.15 Uhr und Samstag 09.00-16.30 Uhr

Modul Anmeldung

CAS Anmeldung

Nach Erhalt dieser Anmeldung erhalten Sie von uns ein Anmeldeformular von der SBH.
Da die gesamte Fortbildung modular aufgebaut ist, bitten wir Sie, sich für die einzelnen Module anzumelden.
Es besteht die Möglichkeit, sich jetzt gleich für alle Module des Curriculums anzumelden. Andernfalls können Sie sich für einzelne Module anmelden.

Bitte beachten Sie, dass Sie für den Abschluss alle geforderten Module absolviert haben.

Für Fragen stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung.

Kosten: Total ca. Fr. 6500.- (12 Module Curriculum, 20 UE Supervision, Gebühr SBH)

Modul: Stabilisierung in der Traumatherapie

Nächstmöglicher Termin: 01./02. September 2017

Dozentin: Dipl.-Psych. Dagmar Völlinger

Im Kurs werden vermittelt: imaginative Verfahren nach der PITT, EMDR, Techniken der stabilisierenden Gesprächsführung, Kognitive Techniken, Verhaltensorientierte Methoden, Methoden aus der Egostate-Therapie sowie Mischtechniken. Die einzelnen Stabilisierungsverfahren werden praxisnah vermittelt und im Rollenspiel geübt.

Kosten: Fr. 450.-

Modul: Trauma und Konflikt

Nächstmöglicher Termin: 29./30. September 2017

Dozentin: Prof. Dr. phil. Rosmarie Barwinski

Im Modul Traumatherapie III wird der Schwerpunkt auf die Bearbeitung von Beziehungstraumata gelegt. Die besondere Prozessdynamik, die mit Beziehungstraumata einhergeht, wird anhand von Fallbeispielen illustriert. Mittels des dialektischen Veränderungsmodells wird die Veränderungslogik bei der Lösung und Rekonstruktion traumatischer Erfahrungen nach MPTT vermittelt.

 

 

 

Kosten: Fr. 450.-

Supervision (6. Oktober 2017 (18.00 bis 21.15 Uhr)

Nächtmöglicher Termin: 6. Oktober 2017 (18.00 bis 21.15 Uhr)

Dozentin : Prof. Dr. phil. Rosmarie Barwinski

Eigene Fälle werden anhand traumadynamischer Gesichtspunkte von Rosmarie Barwinski supervisiert.

Kosten: 150.-

Modul: Diagnostik und Begutachtung

Termin: 27/28. Oktober 2017

Dozent: Dipl. Psych. Thomas Weber

Im Modul wird eine Einführung in die psychotraumatologische Gutachtenerstellung gegeben. Die besonderen Schwierigkeiten, die sich bei der Begutachtung traumatisierter Menschen stellen, werden anhand von Gutachten herausgearbeitet und Möglichkeiten und Grenzen von Aussagen diskutiert.

Kosten: Fr. 450.-

Modul: Grundkurs

Termin: 15./16. Dezember 2017  ausgebucht

Nächstmöglicher Termin: 27./28. Oktober 2017

Dozentin: Prof. Dr. phil. Rosmarie Barwinski

Der Grundkurs gibt eine Einführung in die Psychotraumatologie. Zentrale Konzepte werden praxisnah vermittelt und anhand von Fallbeispielen illustriert. Der Grundkurs umfasst folgende Inhalte:

­- Grundlagen der allgemeinen Psychotraumatologie

­- Verlaufsmodell psychischer Traumatisierung

­- Folgen psychischer Traumatisierung

­- Dynamik psychotraumatischer Störungen

­-  aktuelle Forschungsergebnisse zu psychotraumatischen Störungen

­-  zentrale Prinzipien einer psychodynamisch-behavioral orientierten Traumatherapie

 

Kosten: Fr. 450.-

Supervision (17. November 2017 (14.00 bis 17.15 Uhr))

Nächtmöglicher Termin: 17. November 2017 (14.00 bis 17.15 Uhr)

Dozent: Dr. phil. Hans Holderegger

Eigene Fälle werden anhand traumadynamischer Gesichtspunkte von Hans Holderegger supervisiert.

Kosten: 150.-

Modul: Fallkonzeption und Supervision

Nächstmöglicher Termin: 01./02. Dezember 2017

Dozentin: Prof. Dr. phil. Rosmarie Barwinski

In diesem abschliessenden Baustein haben die TeilnehmerInnen die Möglichkeit, Fälle aus ihrem Tätigkeitsbereich vorzustellen. Die Fälle werden anhand des Verlaufsmodells psychischer Traumatisierung analysiert, Übertragungs- und Gegenübertragungsphänomene werden herausgearbeitet und adäquate Behandlungsstrategien besprochen.

Die für das Abschlusszertifikat erforderliche Erstellung von Falldokumentationen wird geübt.

Kosten: Fr. 450.-

Modul: Dissoziative Störungen (Modul 1)

Termin: 24./25. November 2017 ausgebucht

Nächstmöglicher Termin: 15./16. Dezember 2017

Dozent: Bernd Frank, Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie

Die ambulante wie auch stationäre Behandlung der komplexen dissoziativen Bewusstseinsstörungen erfordert besondere theoretische und praktische Kenntnisse. Im Rahmen des Seminars werden die theoretischen Kenntnisse und psychotherapeutischen Fertigkeiten zur Therapie der komplexen dissoziativen Störungen vermittelt. Besondere Berücksichtigung findet dabei die Theorie der Strukturellen Dissoziation der Persönlichkeit nach Ellert Nijenhuis, Onno van der Hart und Kathy Steele.

 

Kosten: Fr. 450.-

Modul: Neurobiologie des PTSD

Termin: 01./02. Dezember 2017 ausgebucht (Dozent: Oliver Christen, Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie)

Nächstmöglicher Termin: 26./27. Januar 2018

Dozent: Bernd Frank, Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie

Im Kurs wird eine Einführung in die Neurobiologie des PTSD gegeben. Auch in diesem Modul werden die theoretischen Ausführungen mit Beispielen aus der Praxis verknüpft. Der Schnittstelle zwischen neurobiologischen Bedingungen und deren Bedeutung für den therapeutischen Prozess wird besondere Aufmerksamkeit gewidmet.

Kosten: Fr. 450.-

Modul: Umgang mit Übertragung und Gegenübertragung bei traumatisierten Patienten

Nächstmöglicher Termin: 02./03. Februar 2018
Dozenten: Dr. phil. Hans Holderegger und Prof. Dr. phil. Rosmarie Barwinski

Inhalt des Moduls ist der prozessorientierte Einsatz von Techniken zur Bearbeitung komplexer Traumatisierung. Neben Techniken zur Stärkung der Traumakompensation steht der Umgang mit Arbeitsbündnis, Übertragung und Gegenübertragung im Vordergrund. Traumabedingte spezifische Formen der Übertragung und Gegenübertragung werden anhand von Fallbeispielen vermittelt.

Kosten: Fr. 450.-

Modul: Traumabearbeitung und -integration durch ressourcenorientierte Traumaexposition

Termin: 02./03. März 2018

weitere Daten für Vertiefung:  04./05. Mai 2018 (Modul 2) und  08./09. Juni 2018 (Modul 3)

Für die Module 2 bis 3 können Sie sich unter „Vertiefungsseminar: Traumabearbeitung und -integration durch ressourcenorientierte Traumaexposition“ anmelden.

Dozent: Dr. med. Matthias Kollmann

Traumabearbeitung und -integration durch ressourcenorientierte Traumaexposition und -synthese mit Screentechnik nach dem ‚KReST- Modell’ (Körper-, Ressourcen- und Systemorientierte Traumatherapie)

Körper-, Ressourcen- und Systemorientierte Traumatherapie ist eine phasisch strukturierte, sanfte und ressourcenorientierte psychodynamisch-integrative Form der Traumatherapie, die auf dem Boden aktuelle Erkenntnisse der Neurobiologie, Stress-,Bindungs-, Verhaltens- und Traumaforschung steht sowie systemische Aspekte (Partnerschaft, Familie, Helfersysteme, Gesellschaft) in die theoretische und therapeutische Arbeit mit einbezieht. Die veränderte Stress- und Informationsverarbeitung und Gedächtnisfunktion sowie emotionale und körperliche Reaktionsmuster nach traumatischen Erlebnissen bedarf multidimensionaler therapeutischer Interventionen. Deshalb werden in dem 4-phasigen traumazentrierten Psychotherapie-und Beratungsmodell KReST tiefenpsychologische, behaviorale, imaginative, hypno- und körpertherapeutische Techniken zur Symptomreduktion und Heilung von einfachen und komplexen Posttraumatischen Belastungsstörungen, Dissoziativen Störungen, Bindungsstörungen und damit verbundenen Persönlichkeitsstörungen genutzt.

Die Screentechnik wurde in den letzten Jahren von Lutz Besser systematisch zu einer ressourcenorientierten sehr effektiven Behandlungsform weiterentwickelt, was sich klinisch vielfach hat zeigen lassen. In den Seminaren geht es um die Anwendung eines systematischen Protokolls der Screentechnik (in Anlehnung an das EMDR-Standardprotokoll) mit Einbeziehung von negativen und positiven Kognitionen, Refraiming, Affektmodulation durch Atemtechniken und körpertherapeutischen Interventionstechniken, sowie Bewertungsskalen, Arbeit auf der inneren Bühne (u.a. Innere Dialogarbeit / Trostritualen), sowie hypnotherapeutischen Steuerungs- und Verankerungstechniken in der Traumabearbeitung. Die Vorbereitung und Übung dieser Bildschirmtechnik durch Arbeit mit positiven Erlebnissen, wie Ereignissen von Zufriedenheit, Wohlbefinden und Glück wurde im ersten Seminarblock vermittelt. Sie ist für KlientInnen und TherapeutInnen eine gute emotionale und technische Basis für das spätere Durcharbeiten des belastenden traumatischen Materials in sogenannten Traumasitzungen.

Inhalt der Kurstage werden die Vermittlung der Theorie und des praktischen Vorgehens der Screensitzungen sein, Selbsterfahrung und Übung im praktischen Umgang des Screenens postiver Life – Events und Trauma Ereignisse. Der letzte Termin 2017 wird mit Lutz Besser durchgeführt.

Kosten: 450.-

Modul: Akute und singuläre Traumatisierung

Termin: 29./30. September 2017  ausgebucht

Nächstmöglicher Termin: 09./10. März 2018

Dozent: Dipl. Psych. Thomas Weber

Am Beispiel von akuter und singulärer Traumatisierung werden Stabilisierungstechniken vertieft sowie Maßnahmen bei Akutinterventionen vermittelt. Inhalte des Moduls sind u.a.

– Interventionen bei Einzelnotfällen wie Kontaktaufnahme, psychosoziale erste Hilfe und

Einschätzen des aktuellen psychischen Zustandes

– Verlaufsprognose anhand von Risikofaktoren

­- Psychoedukation bei akuter Traumatisierung

­- Risikobezogene Interventionsstrategien

– Zielgruppenorientierte Interventionen zur Prävention von psychischen Langzeitfolgen

werden anhand von Beispielen diskutiert.

 

Kosten: Fr. 450.-

Modul: Posttraumatische Belastungsstörung und somatoforme Symptome und Schmerzen

Termin: 16./17. März 2018
Dozent: Dr. med. Matthias Kollmann

Viele Menschen mit Traumafolgestörungen leiden nicht nur unter den bekannten Symptomen der PTBS sondern auch unter zahlreichen z. T. schwer beeinflussbaren Körpersymptomen bis hin zu ausgeprägten Schmerzen. Häufig handelt es sich dabei um für die Therapeuten schwer zu beeinflussende Symptome. Im Seminar werden zunächst die neurobiologischen Entstehungen der somatoformen Symptome und der Schmerzstörung mit den Zusammenhängen der dysfunktionalen Bindungserfahrungen in der Kindheit diskutiert und dies mit den traumatischen Erfahrungen korreliert. Danach werden die therapeutischen Möglichkeiten der Beeinflussung der Körpersymptome erörtert und anhand von Einzelfalldarstellungen erklärt. Dabei sind eigene Erfahrungen mit Klienten und Fallbeispiele der Teilnehmer erwünscht.

Kosten: 450.-

Modul: Einführung in MPTT

Nächstmöglicher Termin: 06./07. April 2018
Dozentin: Prof. Dr. phil. Rosmarie Barwinski

In Traumatherapie I werden die Inhalte des Grundlagenseminars vertieft und weitere zentrale Konzepte eingeführt. Der Schwerpunkt liegt in diesem Modul bei der differentiellen Indikation und Behandlungsplanung. Hier sollen die TherapeutInnen ihre eigene bisherige Praxis besser kennen lernen und reflektiert weiterentwickeln. Inhalte von Traumatherapie I sind:

– Behandlungsplanung

– Erkennen (Diagnose) traumabedingter Symptome

– Umgang mit Übertragung und Gegenübertragung bei traumatisierten

Patienten

 

Kosten: Fr. 450.-

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Seminargebühren

Die Seminargebühr ist vor Seminarbeginn fällig.
Die fristgerechte Bezahlung der Seminargebühren ist Voraussetzung für einen gesicherten Seminarplatz.
Teilnehmer werden in der Reihenfolge des Eingangs der Anmeldungen aufgenommen.
Eine nur zeitweise Teilnahme an einem angemeldeten Seminar berechtigt nicht zur Minderung des jeweiligen Seminarpreises.
SIPT behält sich das Recht der Änderung der Seminargebühren vor.

Annullierungsbedingungen

Bei einem Rücktritt bis acht Wochen vor Seminarbeginn ist der Rücktritt kostenfrei.
Bei einem Rücktritt bis vier Wochen vor Seminarbeginn berechnen wir 25 % der Seminargebühr.
Bei einem Rücktritt bis vierzehn Tage vor Seminarbeginn berechnen wir fünfzig Prozent der Seminargebühren.
Bei einem späteren Rücktritt oder bei Nichterscheinen berechnen wir die Seminargebühren in voller Höhe.
Sie können Ihre Seminaranmeldung spätestens 14 Tage vor Seminarbeginn auf eine andere Person übertragen.

Bei Absage durch den Veranstalter

SIPT behält sich vor Seminare aus wichtigen Gründen abzusagen. In diesen Fällen informieren wir die Teilnehmer rechtzeitig und bieten Ersatztermine an. Wenn Ihnen die Ersatztermine nicht zusagen, erstatten wir die Seminargebühren in voller Höhe zurück. Weitergehende Forderungen sind ausgeschlossen.