CAS-Vertiefung Trauma und Alter

Kurszeiten: Freitag 18.00-21.15 Uhr und Samstag 09.00-16.30 Uhr

Modul Anmeldung

Modul: Posttraumatische Belastungsstörung und somatoforme Symptome und Schmerzen

Termin: 9./10. Juni 2017
Dozent: Dr. med. Matthias Kollmann

Viele Menschen mit Traumafolgestörungen leiden nicht nur unter den bekannten Symptomen der PTBS sondern auch unter zahlreichen z. T. schwer beeinflussbaren Körpersymptomen bis hin zu ausgeprägten Schmerzen. Häufig handelt es sich dabei um für die Therapeuten schwer zu beeinflussende Symptome. Im Seminar werden zunächst die neurobiologischen Entstehungen der somatoformen Symptome und der Schmerzstörung mit den Zusammenhängen der dysfunktionalen Bindungserfahrungen in der Kindheit diskutiert und dies mit den traumatischen Erfahrungen korreliert. Danach werden die therapeutischen Möglichkeiten der Beeinflussung der Körpersymptome erörtert und anhand von Einzelfalldarstellungen erklärt. Dabei sind eigene Erfahrungen mit Klienten und Fallbeispiele der Teilnehmer erwünscht.

Kosten: 420.-

Modul: Umgang mit traumatisierten Menschen mit Demenz

Nächstmöglicher Termin: 15./16. September 2017
Dozent: Raymond Scheer

Im Kurs steht die Beziehungsdynamik in der Arbeit mit traumatisierten Menschen mit Demenz  im Vordergrund. Der Umgang mit traumatisierten Patienten mit unterschiedlichen Demenz-Formen wird anhand von Beispielen aus der Praxis illustriert. Inhalte des Moduls sind:

  • Altersbilder & -perspektiven
  • Belastungen (Alter) Milieu
  • Traumakompensatorisches Schemata
  • Krisen und Bewältigung
  • Demenzen (Formen)
  • Bezugspersonen, Rollen, Umfeld
  • Trauma? Hinweise, Biografie
  • Fallbearbeitung

 

Kosten: 420.-

Modul: Gefangen im Krieg - klinische Arbeit mit traumatisierten Flüchtlingen

Nächstmöglicher Termin: 17./18. November 2017
Dozent: Dr. med. Oliver Schwald

Nach Angaben des UN Flüchtlingshilfswerks UNHCR sind zur Zeit über 60 Millionen Menschen auf der Flucht aus Kriegsgebieten, vor politischer Unterdrückung und ethnischer oder politischer Verfolgung und Armut. Allein seit Beginn des Jahres 2016 kamen über 80.000 Flüchtlinge und Migranten über den Seeweg nach Europa.

Flüchtlinge sind zumeist in der Heimat und auf der Flucht schwer traumatisiert worden – ihre Erfahrungen hinterlassen nicht nur tiefe Spuren in Ihrer Persönlichkeit, ihre Traumatisierungen werden oftmals wiederbelebet und reaktiviert in ihrem realen sozialen Leben. Für viele stehen subjektiv psychosoziale und psychoökonomische Schwierigkeiten im Vordergrund wie aufenthaltsrechtliche Probleme, soziale Isolation, Entwurzelung, Arbeitslosigkeit, fehlende ökonomische Perspektive.

Die psychotherapeutische und psychosoziale Arbeit mit schwer traumatisierten Flüchtlingen stellt eine besondere Herausforderung für alle Fachpersonen dar.

Wir sind als Therapeuten oder Beratende in der Beziehungsgestaltung sehr gefordert. Im Kurs werden wir unser eigenes Scham- und Schulderleben im Umgang mit depriviligierten Menschen und die Nähe-Distanzregulierung die herausfordert besprechen.

Die Arbeit in einem interdisziplinären Setting und eine transkulturelle Haltung, mit dem Fokus den Klienten in seiner Lebenswelt hier in der Schweiz zu erfassen, Therapie und Beratung mit Dolmetschern und traumainformiertes Arbeiten sind weitere wichtige Elemente in der Behandlung von Folter und Kriegsopfern und thematische Schwerpunkte des Kurses.

Fallvignetten von Teilnehmenden sind sehr willkommen und sollen zu einem besseren Verständnis verhelfen.

Kosten: 420.-

Modul: Transgenerationale Traumatisierung

Nächstmöglicher Termin: 30. November/1. Dezember 2018

DozentInnen: Dr. med. Katherine Schlag und med. pract. Oliver Christen

Erstaunlich ist es, wie sehr die unbewältigten traumatischen Erlebnisse früherer Generationen bzw. naher Angehörigen noch einen nachhaltigen Einfluss auf die Seele von Betroffenen haben können.

Die Weitergabe traumatischer Erfahrungen an die nächsten Generationen wird Gegenstand dieses Seminars sein. In einem problemorientierten Ansatz werden anhand von Fallbeispielen die bisherigen Erkenntnisse und Forschungsergebnisse zu Weitergabemechanismen, Symptombildung und Behandlung, primär aus psychodynamischer, bindungstheoretischer und biologischer Hinsicht erarbeitet.

Kosten: 420.-

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Seminargebühren

Die Seminargebühr ist vor Seminarbeginn fällig.
Die fristgerechte Bezahlung der Seminargebühren ist Voraussetzung für einen gesicherten Seminarplatz.
Teilnehmer werden in der Reihenfolge des Eingangs der Anmeldungen aufgenommen.
Eine nur zeitweise Teilnahme an einem angemeldeten Seminar berechtigt nicht zur Minderung des jeweiligen Seminarpreises.
SIPT behält sich das Recht der Änderung der Seminargebühren vor.

Annullierungsbedingungen

Bei einem Rücktritt bis acht Wochen vor Seminarbeginn ist der Rücktritt kostenfrei.
Bei einem Rücktritt bis vier Wochen vor Seminarbeginn berechnen wir 25 % der Seminargebühr.
Bei einem Rücktritt bis vierzehn Tage vor Seminarbeginn berechnen wir fünfzig Prozent der Seminargebühren.
Bei einem späteren Rücktritt oder bei Nichterscheinen berechnen wir die Seminargebühren in voller Höhe.
Sie können Ihre Seminaranmeldung spätestens 14 Tage vor Seminarbeginn auf eine andere Person übertragen.

Bei Absage durch den Veranstalter

SIPT behält sich vor Seminare aus wichtigen Gründen abzusagen. In diesen Fällen informieren wir die Teilnehmer rechtzeitig und bieten Ersatztermine an. Wenn Ihnen die Ersatztermine nicht zusagen, erstatten wir die Seminargebühren in voller Höhe zurück. Weitergehende Forderungen sind ausgeschlossen.