CAS-Vertiefung Kinder und Jugendliche

Kurszeiten: Freitag 18.00-21.15 Uhr und Samstag 09.00-16.30 Uhr

Modul Anmeldung

Modul: Traumapädagogik: Trauma und der Umgang damit im Schulalltag

Nächstmöglicher Termin: 02./03. Juni 2017

Dozentin: Marianne Herzog

Seelische Verletzungen von Lernenden, ganz besonders jene aus früher Kindheit, manifestieren sich oft als Störungen im Schulalltag. Traumapädagogik hilft, alle Beteiligten zu entlasten. Dieser Kurs soll sehr praxisnah Lehrpersonen und Sozialpädagogen in die Traumapädagogik einführen.

– Kurzer Theorieteil zum psychischen Trauma
– Traumatisierte Kinder und Jugendliche erkennen
– Übertragungsphänomene in Theorie und Praxis

Ziel:
Entspannter Umgang mit auffälligen Schülerinnen und Schülern und          belastenden Situationen

Erkennen der Übertragungsphänomene und lernen, sie als    Arbeitsinstrumente zu nutzen

 

Kosten: 420.-

Modul: Bewältigungsmöglichkeiten im pädagogischen Alltag

Nächstmöglicher Termin: 06./07. Oktober 2017
Dozent: lic. phil. Franz Holderegger

Im Modul werden folgende Inhalte vermittelt:

  • Hilfe im „Hier und Jetzt“ zu bleiben (Regulationsfähigkeit, Distanzierung, Sicherheit geben
  • Arbeit am traumakompensatorischen Schema bei Kindern und Jugendlichen
  • Besonderheiten der Zusammenarbeit mit Netzwerkpartnern (Jugendhilfe, Ärzte, Pädagogen, Justiz)

 

Kosten: 420.-

Modul: Grundlagen der Entwicklungspsychologie und Entwicklungspsychopathologie

Nächstmöglicher Termin: 03./04. November 2017
Dozentin: Dr. phil. Maria Teresa Diez Grieser

Entwicklung ist ein ständiger Veränderungsprozess, der vor allem in den ersten Lebensjahren von Reifung, Wachstum und Differenzierung bestimmt ist. Kindliche Entwicklung ist ein Geflecht von Entwicklungslinien. Die kognitive, die affektive, die psychosexuelle und die soziale Entwicklung beeinflussen sich gegenseitig. Jenseits der verschiedenen Entwicklungsstränge sind das zentrale übergeordnete Entwicklungsthema der Kindheit die Beziehungen mit den Anderen. Die Beziehungserfahrungen, die Kinder mit ihren Bezugspersonen machen, stärken sie und vermitteln ihnen ein Grundgefühl von Akzeptanz und Wertschätzung. Erwachsene sind allerdings aus vielfältigen Gründen immer wieder nicht in der Lage, kindliche Bedürfnisse wahrzunehmen und diese adäquat zu beantworten, was die Persönlichkeitsentwicklung der Kinder negativ beeinflussen kann. Die Entwicklungspsychopathologie beschränkt sich nicht auf die blosse Beschreibung abweichenden Verhaltens in einem bestimmten Alter, sondern untersucht das dynamische Wechselspiel von biopsychosozialen Risiko- und Schutzbedingungen in der Entwicklung.

Inhaltliche Schwerpunkte:

Biopsychosoziales Modell der Entwicklung
Angewandte Entwicklungspsychologie von der Geburt bis zur Adoleszenz
Übergänge in der Entwicklung
Phasenspezifische Themen und Vulnerabilitäten
Psychopathologische Phänomene im Kindes- und Jugendalter
Risiko- und Schutzprozesse

Arbeitsweise: Fachlicher Input, Fallbeispiele, Gruppenarbeit

Kosten: 420.-

Modul: ADHS, Bindung, Trauma

Nächstmöglicher Termin: 01./02. Dezember 2017

Dozentin: Dipl.-Psych. Monika Dreiner

Seit einigen Jahren tauchen die Begriffe Bindungsstörung, Trauma und ADHS sowohl in Befundberichten der Kinder- und Jugendpsychiatrie und –therapie als auch in den Medien immer wieder auf und spalten die professionellen Helfersysteme immer wieder in Befürworter und Gegner der entsprechenden Interventionen und pädagogischen und therapeutischen Konsequenzen. Auf der Symptomebene betrachtet gibt es viele Übereinstimmungen in den 3 Diagnosen. Dadurch ist die Zuordnung der „Symptomträger“ in die eine oder andere Kategorie erschwert und öffnet Raum für Spekulationen: handelt es sich tatsächlich um 3 verschiedene Störungsbilder mit verschiedenen Namensgebungen oder liegen den Symptomen verschiedene Entwicklungsgeschehen bzw. -pathologien zugrunde? Die Antwort auf diese Frage ist für den konkreten Umgang mit Betroffenen durchaus von Bedeutung. Sind es nur verschiedene Namen, können Beziehungsaufnahme und Interaktionen bei allen Störungsbildern gleichermaßen gestaltet werden, um die psychische Entwicklung zu fördern. Bei unterschiedlichen ätiologischen Hintergründen sollten sich die Herangehensweisen zur Entwicklungsförderung unterscheiden . Ziel des Seminars ist es daher, ein sachliches Verständnis für die beschriebenen Störungsbilder und ihre „Behandlung“ zu erarbeiten. Auf diese Weise sollte jeder Teilnehmer seinen persönlichen Standpunkt finden können. Damit ist dann auch die Voraussetzung dafür gegeben, die betroffenen Kinder und Jugendlichen im Fokus der Aufmerksamkeit zu behalten und theoretische Auseinandersetzungen an anderer Stelle zu führen. Zielgruppe: Berufsgruppen, die im pädagogischen Alltag mit Kindern und Jugendlichen konfrontiert sind (PädagogInnen, Dipl.-SozialpädagogInnen, ErzieherInnen, Fachkräfte in der Kinderkrankenpflege), die die o.g. Diagnosen erhalten haben, Interessenten aus Nachbardisziplinen. Das Seminar setzt sich zusammen aus einem theoretischen Teil, der durch Fallbearbeitung ergänzt wird. Die Teilnehmer werden daher gebeten, auch eigene Fälle aus dem jeweiligen beruflichen Alltag mitzubringen.

Kosten: 420.- Fr.

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Seminargebühren

Die Seminargebühr ist vor Seminarbeginn fällig.
Die fristgerechte Bezahlung der Seminargebühren ist Voraussetzung für einen gesicherten Seminarplatz.
Teilnehmer werden in der Reihenfolge des Eingangs der Anmeldungen aufgenommen.
Eine nur zeitweise Teilnahme an einem angemeldeten Seminar berechtigt nicht zur Minderung des jeweiligen Seminarpreises.
SIPT behält sich das Recht der Änderung der Seminargebühren vor.

Annullierungsbedingungen

Bei einem Rücktritt bis acht Wochen vor Seminarbeginn ist der Rücktritt kostenfrei.
Bei einem Rücktritt bis vier Wochen vor Seminarbeginn berechnen wir 25 % der Seminargebühr.
Bei einem Rücktritt bis vierzehn Tage vor Seminarbeginn berechnen wir fünfzig Prozent der Seminargebühren.
Bei einem späteren Rücktritt oder bei Nichterscheinen berechnen wir die Seminargebühren in voller Höhe.
Sie können Ihre Seminaranmeldung spätestens 14 Tage vor Seminarbeginn auf eine andere Person übertragen.

Bei Absage durch den Veranstalter

SIPT behält sich vor Seminare aus wichtigen Gründen abzusagen. In diesen Fällen informieren wir die Teilnehmer rechtzeitig und bieten Ersatztermine an. Wenn Ihnen die Ersatztermine nicht zusagen, erstatten wir die Seminargebühren in voller Höhe zurück. Weitergehende Forderungen sind ausgeschlossen.